DIE LINKE: Für eine bessere Zukunft am 08. März und an jedem Tag!

08.03.21
FeminismusFeminismus, Rheinland-Pfalz, News 

 

Von DIE LINKE. RLP

Anlässlich des Weltfrauentages am 08. März erklärt Tanja Krauth, frauenpolitische Sprecherin der LINKEN Rheinland-Pfalz: „Es gibt immer noch kein ausgeglichenes und gerechtes Verhältnis zwischen den Geschlechtern. Nach wie vor beeinflussen die traditionellen Rollenklischees das Leben von Frauen und Männern, beeinträchtigen ihre Lebensqualität und Chancen in der beruflichen und sozialen Entwicklung. Patriarchale Strukturen durchziehen nach wie vor alle gesellschaftlichen Bereiche. Auch die Corona-Pandemie verstärkt die andauernde Ungleichheit zwischen den Geschlechtern. In der Mehrheit sind es Frauen, die den Laden am Laufen halten. Nach wie vor gilt aber: Frauen leisten mehr für weniger. Wir LINKEN wollen eine bessere Zukunft für alle!“

DIE LINKE fordert u.a.:

Ein Ende der Gewalt gegen Frauen. Das heißt: Konsequente Aufklärung der Taten, eine solide Finanzierung und schneller, bedarfsgerechter und barrierefreier Ausbau von Frauenhäusern und der politische Einsatz gegen jegliche Form von sexistischer Gewalt. Den Pflegenotstand stoppen, Sozial- und Erziehungsberufe aufwerten. Die Aufwertung der Pflegearbeit. Das heißt: 100000 Pflegekräfte mehr in Krankenhäusern, 40000 Fachkräfte mehr in der Altenpflege, verbindlicher Personalschlüssel und ein Mindestlohn von 14,50 Euro in der Altenpflege.

Eine armutsfeste Rente. Das heißt: Eine Anhebung des Rentenniveaus, die volle Anrechnung von Kindererziehung und bessere Anrechnung von Pflegezeiten bei der Rentenberechnung, sowie eine solidarische Mindestrente von 1.050 Euro.


Ein Mindestkurzarbeitsgeld von 1.200 Euro.

500 Euro Brutto mehr für alle Pflegekräfte. Lohnfortzahlungen im Lockdown für privat Pflege- und Sorgearbeit Leistende

Den gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit.

Eine gerechte Verteilung unbezahlter Sorgearbeit.


Eine armutsfeste und sanktionsfreie Mindestsicherung.  Eine solidarische Mindestrente und Gesundheits- und Pflegeversicherung.


Gut ausgestattete Beratungsstellen und Gewaltschutzhilfen, bedarfsgerecht auch für besonders verletzbare Gruppen wie geflüchtete Frauen und LSBTIQ (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans-, Inter* und queere Menschen).


Die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, Sicherstellung von Versorgung und Information.

Tanja Krauth: „Dafür kämpfen wir nicht nur am 08. März sondern an jedem Tag!“

 







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