Ausstellung „Die Wahrnehmung von Frauen in westlichen und muslimischen Gesellschaften“

20.01.14
FeminismusFeminismus, Kultur, Internationales, Bayern, TopNews 

 

von Dr. Corina Toledo

Mit sieben KünstlerInnen aus Südamerika, Europa, Nordafrika und Asien

Veranstaltungsort: Mohr-Villa, Situlistr. 75, Villa OG, Freimann (U6)             

Vernissage: Samstag, 8. März 2014, 18.30 Uhr mit Musik und kleinem Imbiss mit

Ausstellungsdauer: 17.3. - 4.5.2014

Ausstellungszeiten:
Mittwoch, Donnerstag 13 – 16 Uhr,
Freitag nach Vereinbarung 11 – 16 Uhr,
Sonntag nach Vereinbarung 17 – 20 Uhr,
Gruppentermine nach Vereinbarung: 089 – 3243264

Finissage: 4. Mai 2014, 17 Uhr, Lesung mit tunesischer Schriftstellerin Kaouther Tabai mit Musik und kleinem Imbiss

Lesung: 30. April 2014, 19 Uhr, mit Cornelia Naumann mit Musik und kleinem Imbiss

Zum Weltfrauentag, am 8. März 2014, findet der Auftakt einer zwei monatigen Veranstaltungsreihe mit Kunst, Film, Literatur und Bühnenprogramm statt.

Das Projekt folgt einem interdisziplinären und transkulturellen Ansatz. Die internationalen KünstlerInnen reflektieren „Die Wahrnehmung der Frau“ aus ihren jeweiligen Perspekti- ven. Die Reflexion basiert auf eigenen Erfahrungen und entsteht aus bewussten und / oder unbewussten Empfindungen heraus. Dieser Prozess fließt ein in die Gemälde, Skulp- turen oder Texte.

Die Kunstausstellung zeigt mehrere Aspekte. Zum einen die Rollen und Funktionen von Frauen in der privaten und öffentlichen Sphäre. Aber auch die Migrationsgeschichte der in Europa lebenden KünstlerInnen, und deren Subjektivität und Objektivität im Bezug auf

Diskurse und die Realität.

Infos und Ansprechpartnerin:
Dr. Corina Toledo

www.corinatoledo.com
www.frau-kunst-politik.de

Zu den KünstlerInnen:

Rita Mascis wurde in Italien geboren und ist freischaffende Künstlerin. Sie hat in München an der LMU Kunstgeschichte, Kunsterziehung und Psychologie studiert. Die künstlerische Ausbildung wurde bei ausgewählten Dozenten fortgesetzt.

Kaouther Tabai, in Tunesien geboren, lebt seit 1983 in Deutschland. Sie studierte an der TU München Informatik. Sie ist Schriftstellerin und schreibt in ihrer Muttersprache Arabisch und in Deutsch. Zudem übersetzt sie zeitgenössische arabischer Literatur ins Deutsche. Bisher publizierte sie in Tunesien und Deutschland zahlreiche Erzählungen in Anthologien, Zeitschriften und im Rundfunk.

Vilma Sousa-Dimpfl wurde in Fortaleza/Brasilien als Tochter einer Familie mit 20 Kindern geboren. Schon als Mädchen überraschte sie mit einem außergewöhnlichen Zeichentalent und befasste sich sehr früh mit Seidenmalerei. Seit 1996 lebt sie in München und widmet sich wieder verstärkt der Malerei.

Katalin Bereczki-Kossack wurde in Békéscsaba/Ungarn geboren. Sie machte eine Ausbildung zur Porzellanmalerin in Hennenberg, Deutschland. Später war sie Restauratorin im Völkerkunde-Museum Néprajzi in Budapest. Seit 1995 hält sie sich jährlicher bei Naturvölkern, wie den Dogon, Diola und Joruba in Afrika, auf. Sie war Schülerin der 2009 verstorbenen Künstlerin Susanne Wenger in Oshogbo.

Corina Toledo stammt aus Chile, wo sie Mathematik und Physik studiert hat. Sie war Assistentin beim Goethe-Institut Venezuela. Zudem studierte sie Politikwissenschaft in München und promovierte zur Dr. phil. in Augsburg. Sie ist Referentin in der politischen Erwachsenenbildung und Dozentin für Spanisch. Seit 2005 befasst sie sich intensiv mit Kunst.

Houschang Sanaiha wurde in Teheran geboren. Er studierte Architektur in Deutschland an der TU München. Er hat an mehreren nationalen und internationalen Architektur-wettbewerben mit zahlreichen Preisgewinnen teilgenommen. Zudem hatte er mehrere literarische Veröffentlichungen in persischer Sprache. Seit 2000 betätigt er sich als bildender Künstler.

Drago Druskovic wurde in Klagenfurt/Österreich geboren.
Er lebt und arbeitet als bildender Künstler in Salzburg und Kärnten. In seiner frühen Kindheit hat er Gegensätze und Widersprüche erlebt. So hat er ein starkes Bedürfnis nach Integration und Synthese entwickelt. Er sieht seine Aufgabe als Künstler das einheitliche Prinzip hinter all den unverträglichen Gegensätzen der unterschiedlichen Kulturen zu zeigen.

Kooperationspartner sind: das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, die Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München und der Ausländerbeirat München. Zudem werden sie von der Gerda-Weiler-Stiftung e.V. unterstützt.

Wir unterstützen die Kampagne "Kunst und Kultur für Respekt"
Unter www.kunstkulturrespekt.de finden Sie Initiativen und Veranstaltungen, mit denen wir alle Haltung zeigen können.  Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

 


VON: DR. CORINA TOLEDO






<< Zurck
Diese Webseite verwendet keine Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz