Klarheit zum "proletarischen Internationalismus" - ohne Massenbasis (nicht nur) in der Deutschen Demokratischen Republik.

07.10.10
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Von Reinhold Schramm

Unvollständige Anmerkungen.
Der "proletarische Internationalismus" wurde auch für westlichen Konsum weggeworfen! - auch von der großen Mehrheit der SED. Der proletarische Internationalismus ist kein Wegwerfartikel.

Grundsätzlich: Für ein Ende der antikommunistischen (bürgerlichen und kleinbürgerlichen, pseudokommunistischen und pseudomarxistischen) Traumtänzerei und für einen antikapitalistischen-antiimperialistischen  - stets emanzipatorischen -  Neuanfang!

Die (differenzierte) Arbeiterklasse, die Frauen und Männer in wissenschaftlich-technischer und abhängiger Lohnarbeit, die die ökonomische und gesellschaftspolitische Macht hat (!), gibt die ökonomische und gesellschaftspolitische Macht (die ökonomische Macht und die der Aufklärung und Emanzipation) nicht aus den Händen (- und nicht aus den Kopf)! -
Wo gab es hier, in der DDR und Osteuropa, in China, Vietnam und Kuba, die reale ökonomische und (objektive) gesellschaftspolitische Macht - in den Händen der Arbeiterklasse - und im proletarischen Bewusstsein?  Wo gab es den bewussten (nachhaltiges Bewusstsein und nachhaltige Verantwortung) "proletarischen Internationalismus"? 
Es gab (auch) proletarische und intellektuelle Internationalisten - ohne wirksame (bewusste) proletarische Massenbasis.  - 
Die Deutsche Demokratische Republik (ein einmaliger historischer Fortschritt in der jüngeren deutschen Geschichte) und Osteuropa (weiterhin: China, Vietnam, Cuba etc.) hätte sich ansonsten in eine unumkehrbare (bewusste - emanzipatorische) solidarische Wirkung (fortgesetzte Entwicklung) entwickelt. Die Bourgeoisie und Administration "im Westen" (BRD-Westeuropa-USA-Japan etc.) hätte mit militärischer Gewalt eine antikapitalistische-emanzipatorische-sozialistische Umwälzung (nicht nur) in Westeuropa aufhalten müssen. -
Gegebenenfalls wäre es zum (Entlastungs-) Weltkrieg der vereinten Bourgeoisie und Administration gegen den "Realsozialismus" bzw. die (noch staatliche) internationalistische Aufklärungs- und Emanzipationsbewegung gekommen.

Es gab Solidarität! Es gab keinen "proletarischen Internationalismus" in der werktätigen Bevölkerungsmehrheit! Hierfür fehlte die selbstbewusste Massenbasis! Eine selbstbewusste (noch staatliche) Emanzipationsgesellschaft würde weiterhin bestehen und den Kampf gegen den Kapitalismus-Imperialismus führen!

Trotz alledem, für Emanzipation - für proletarischen Internationalismus - kämpfen! 

Bezug: Leserbrief in der jW., unter anderem, zum konvergenz-ideologischen bürgerlichen Weihrauch bzw. Nonsens von Egon Krenz: "In Vietnam hat man Sinn für historische Tatsachen", und zum Lesergesang von Th. Loch, auf den pseudoproletarischen Internationalismus in der bürger- und kapitalvereint abgewickelten vormaligen DDR. Siehe: http://www.jungewelt.de/aktuell/rubrik/leserbriefe.php?letterId=15316







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