Düsseldorf: Solidarität mit bedrohten Woolworth-Beschäftigten


14.04.09
DüsseldorfDüsseldorf, NRW, News 

 

DKP-Bezirksvertreter schreiben an den Betriebsrat

Die Vertreter der DKP in den Düsseldorfer Stadtbezirksrathäusern von Gerresheim und Eller, Uwe Koopmann und Christiane Schnura, haben sich mit den von der Insolvenz bedrohten Beschäftigten der DWW Woolworth Deutschland GmbH & Co. KG solidarisiert. Insgesamt sind in Deutschland durch die Zahlungsunfähigkeit 11.000 Arbeitsplätze bei dem Unternehmen gefährdet.

Zusätzlich zur Filiale in der Nordstraße 109 - 113 war in Düsseldorf erst am 6. November 2008 ein Kaufhaus „auf der belebten Kölner Straße mit einer Verkaufsfläche von insgesamt 1.046 Quadratmetern über zwei Etagen eröffnet“ worden, hatte die Unternehmenskommunikation werbend verkündet. Ergänzend hieß es: „Bis 2010 will Woolworth seine Position al preisgünstiger Nahversorger mit einem umfangreichen Sortiment stärken.“

Die beiden DKP-Kommunalpolitiker schrieben Carsten Kruse, dem Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrates von Woolworth in Frankfurt: „Wir unterstützen Ihre Forderungen an die Unternehmensleitung und an den Insolvenzverwalter, die darauf gerichtet sind, die Arbeitsplätze der Kolleginnen und Kollegen zu sichern!“

Uwe Koopmann: „Bei der drohenden Pleite von Woolworth zeigt sich, das es inzwischen deutlich an Kaufkraft bei den Kunden fehlt. Es zeigt sich aber auch, dass Verzicht auf  Einkommen nur dem Profit dient, aber keine Garantie zur Sicherung der Arbeitsplätze darstellt.“
N.N.







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