Saar Sozis und LINKE machen sich der Blasphemie schuldig

20.02.08
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Saarfürst Müller als "Schuldenkönig von Deutschland" gelästert

Saarbrücken (sk) - Das Saarland hat 2007 mit einem Plus von 4,7 Prozent die zweithöchste Schuldensteigerung aller Bundesländer verbucht. Nur in Bremen wurde eine größere Zunahme registriert. Nach einer vorläufigen Erhebung des Statistischen Bundesamtes lag die Pro-Kopf-Verschuldung im Saarland im vergangenen Jahr bei 8795 Euro.

Heftige Attacken gegen Saarfürt Peter Müller (CDU) führt vor diesem Hintergrund Saar Sozen-Häuptling, Prinz Heiko I. gegen seine erhabene Saarmajestät Peter Müller. Der schwarze Peter sei der „Schuldenkönig von Deutschland" und habe die finanzielle Entwicklung des Landes schon lange nicht mehr im Griff, so die gotteslästerliche erste Strophe des neuen Saar-Schuldenliedes.

Prinz Heiko „Die finanzpolitische Realität entlarvt Müllers Aufsteigerland-Märchen als das was es ist: reine Schönfärberei und Augenwischerei. Das Land steht finanzpolitisch am Abgrund – die Verantwortung dafür trägt Peter Müller. Müllers Bilanz nach acht Jahren ist verheerend. Die Landesregierung trägt die Verantwortung für eine neue Rekordgesamtverschuldung von über 9 Milliarden Euro", so die Texter und Komponisten der "Sozi-Ode an die Schulden"

Im galloppierenden Allegro furioso, des wohl für den kommenden "European Song Contest" von den Sozis komponierten Liedes der Saar-Schulden überertönen dann in der letzten Strophe eindeutig die Pauken, den Rest der Instrumente: "Müller hat das Land 1999 von der SPD mit einer Verschuldung von rund 6 Milliarden Euro übernommen. 2009 wird Müller diesen Schuldenstand nahezu verdoppelt haben. Heiko Maas: „Peter Müller ist der Schuldenkönig von Deutschland. Während SPD-regierte Länder wie Brandenburg, Rheinland-Pfalz oder Mecklenburg-Vorpommern Schulden zurückzahlen, rast das Saarland unaufhaltsam auf die 10-Milliarden-Grenze zu. Und die Landesregierung schaut hilflos zu, statt Konzepte zur Sicherung der Eigenständigkeit unseres Landes zu entwickeln. Die Landesregierung spart zwar gerne bei denen, die sich nicht wehren können, bei den Kleinen und den Schwachen, bei Grundschulen und Blindenhilfe. Zu wirklich strukturellen Einsparungen fehlt ihr aber der Mut."

Seine durchlauchtigste Saarmajestät wird aber auch schamlos von der LINKE aufs Korn genommen. "Das Saarland bekommt mal wieder die Rote Laterne in die Hand gedrückt" motzt der rote Häuptling "Old Linsler" und stimmt ein schauriges Klagelied an

„Die neu veröffentlichten Statistiken zur Schuldensituation des Saarlandes entlarven die saarländische Regierung", erklärt der Vorsitzende der Saar-LINKEN, Rolf Linsler und fügt hinzu: „Wieder einmal bekommt das Saarland die Rote Laterne der bundesdeutschen Flächenländer in die Hand gedrückt.

Neben dem schwächsten Wirtschaftswachstum aller Bundesländer im vergangenen Jahr sieht sich der saarländische Ministerpräsident nun mit der zweithöchsten Schuldensteigerung aller 16 Bundesländer konfrontiert. Die Verantwortung für diesen Misserfolg muss sich Peter Müller ans Revers heften", so Linslers Klagelied.

„Denn in Wirklichkeit haben die statistischen Hin- und Her-Rechnereien der saarländischen Landesregierung die Öffentlichkeit über die wahre Situation im Saarland schlicht und ergreifend hinweg getäuscht! Erfolgreiche Wirtschaftspolitik sieht anders aus", kritisiert Linsler den allergnädigsten Landesfürsten.

Weiter stellt der rote Häuptling Saarfürst Peter I. an den Marterpfahl und wirft ihm rücksichtslos an die Bierne, das es eine Tatsache sei dass es unter der CDU-Regierung keine Leitinvestitionen wie beispielsweise die Saarbahn oder die Anbindung an das Schienen-Schnellverkehrs-Netz gegeben habe. „Der Ausbau der saarländischen Forschungslandschaft ist zum Erliegen gekommen", ketzert Linsler. Es fehlten vergleichbare Initiativen von grundlegender Bedeutung, beispielsweise wie die des Science-Parkes der Universität oder des Zulieferparks bei den Ford-Werken.







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