LINKE Saar: Zwangsräumung von Obdachlosenzelten in Saarbrücken ist „unmenschlich“ – umgehend alternative Unterkünfte anbieten

16.01.23
SaarlandSaarland, News 

 

Von DIE LINKE. Saar

Vor dem Hintergrund der Zelträumung von obdachlosen Menschen an der Saarbrücker Westspange verurteilt die Landesvorsitzende der LINKEN Saar, Barbara Spaniol, das Vorgehen der Stadt Saarbrücken scharf. „Wie kann man nur bei Dunkelheit und widrigstem Wetter mit dem Müllauto vorfahren, um Obdachlose zu vertreiben? Das verschlägt einem schlicht die Sprache.“ Eine solche „Räumungspolitik“ sei unmenschlich und konzeptlos. „Es darf doch nicht geräumt werden, ohne den betroffenen Menschen eine Alternative anzubieten. Obdachlose müssen menschenwürdig untergebracht werden“, so Spaniol.

Dass Menschen überhaupt in Zelten schlafen müssen, sei auch die Folge einer verfehlten Wohnungspolitik im Saarland. Die Landesvorsitzende dazu: „Die Betroffenen haben sich Campen unter diesen Bedingungen sicher nicht ausgesucht. Sie können sich Wohnen nicht mehr leisten, da der soziale Wohnungsbau im Saarland seit Jahren auf Eis liegt. Hier muss dringend umgesteuert werden. Von der Stadt Saarbrücken erwarten wir umgehend zumutbare und wintergerechte Unterkünfte für die Obdachlosen. Die Zahl der Notschlafplätze muss sofort erhöht werden, um Betroffene nicht der Verelendung zu überlassen.“







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