DIE LINKE Saar: Sichere Schüler-Tablets statt Schönfärberei - schulgebundene Geräte zum Schutz der Schüler notwendig

18.03.23
SaarlandSaarland, News 

 

Von DIE LINKE. Saar

DIE LINKE Saar kritisiert den Umgang des Bildungsministeriums mit Blick auf den Jugendschutz bei der Arbeit mit Tablets in den Schulen. Die Landesvorsitzende Barbara Spaniol dazu: „Die Geräte sind derzeit offenbar nicht sicher und nicht rechtskonform. Es fehlt ein echtes pädagogisches Konzept und dafür ist das Bildungsministerium nun mal zuständig, wo extra eine neue Abteilung dafür eingerichtet wurde. Schönfärberei und die Verschiebung von Verantwortung sind hier fehl am Platz. Vielmehr sind schulgebundene Geräte notwendig, um Sicherheit vor jugendgefährdenden Inhalten zu gewährleisten.“

Auch seien die Kinder, die sowieso in schwierigem Umfeld leben, besonders betroffen. „Viele Kinder sind beim digitalen Lernen und mit jugendgefährdeten Inhalten zu viel alleingelassen und profitieren nicht vom Umgang mit Tablets, wenn sie nicht betreut werden. Dadurch verschärft sich die Bildungsungerechtigkeit,“ so Spaniol. Daher sollten die Geräte nur in den Schulen benutzt werden können, sonst sei die Anwendung nicht kontrollierbar. Spaniol weiter: „In anderen Bundesländern wie in Bremen z. B. funktioniert der Einsatz besser und sicherer. Tablets werden schulgebunden in einzelnen Klassen oder einzelnen Lerngruppen eingesetzt – und das ist ein vernünftiger Weg.“

Digitales Lernen müsse sicherer funktionieren, um die Sorgen zu nehmen. „Es darf nicht darum gehen, um jeden Preis und ohne funktionierendes rechtssicheres, pädagogisches Konzept digitalen Unterricht umzusetzen – egal wie. Wie wird reagiert, wenn Eltern Anzeige erstatten? Auf viele Fragen fehlen viele Antworten. Die Gefährdung von Schülern darf in keinem Fall vertuscht werden und die Bedenken von Eltern und Lehrkräften müssen ernster genommen werden,“ so die Landesvorsitzende abschließend.







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