Anzeige





LISA Saarland: Mütter und/oder Väter bleiben doch die festen Bezugspersonen

01.04.08
SaarlandSaarland, News 

 

Beim Treffen der Landesarbeitsgemeinschaft LISA der Linken, am 31. März 2008 wurde eine Resolution zur Unterstützung der Kita-Kampagne der Linken beschlossen.

 

 

Resolution zur Unterstützung der Kita-Kampagne der Landesarbeitsgemeinschaft LISA Saar

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft LISA Saar unterstützt die Forderung der Linken nach dem bedarfsgerechten Ausbau von Ganztagseinrichtungen zur Kinderbetreuung. Diese Position wurde vor einem Jahr auf den Bundesparteitagen der damaligen WASG und der Linkspartei beschlossen. Der Bundesvorstand der LINKEN hat sich seitdem für eine breite Kampagne zum Ausbau von Kita-Plätzen ausgesprochen. Die bedarfs- und kindgerechte ganztägige Betreuung von Kindern ist eine wichtige Voraussetzung für die berufliche Chancengleichheit von erziehenden Frauen und Männern.

LISA Saar fordert die Unterstützung und Förderung bei der Betreuung von Kindern. Die Stärkung der Angebote für Familien und Alleinerziehende durch die Bereitstellung einer hochwertigen, beitragsfreien und ganztägigen Betreuungsinfrastruktur als Rechtsanspruch für jedes Kind und jeden Jugendlichen. Nur so ist eine echte Wahlmöglichkeit

für Familien gegeben und eine selbstbestimmte Familienplanung zu realisieren.

Förderung der Kinder mit Migrationshintergrund durch gezielte Sprachförderung ist dann bereits vor Schulbeginn möglich.

 

Von den  Äußerungen, „Bei Genitalverstümmelung handele es sich um Körperverletzung, bei der Krippenbetreuung in einige Fällen um seelische Verletzungen – und die seien manchmal schlimmer als Körperverletzung“ von Christa Müller, können wir uns nur distanzieren.

 

Mütter und/oder Väter bleiben doch die festen Bezugspersonen, auch wenn die Erziehung ihrer Kinder zeitweise von anderen übernommen wird! Die Leistung der qualifiziert ausgebildeten ErzieherInnen in diesen Vergleich zu setzen halten wir für eine Beleidigung eines ganzen Berufsstandes. Wir fordern, gesetzliche bundeseinheitliche Qualitätsstandards für Gruppengrößen zu schaffen und eine angemessene Bezahlung der ErzieherInnen. Eine gesetzliche Regelung für die Einbeziehung der Betriebe in die Finanzierung in Form einer Abgabe oder eigener Kindergärten.

Die Daseinsvorsorge ist eine öffentliche Aufgabe, und bei sozialistischer Politik muss der Staat der Garant sein, dass die Betreuung der Kinder gewährleistet ist.







<< Zurck
Diese Webseite verwendet keine Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz