Grüne Jugend kritisiert Verwendung der Studiengebühren für Bauvorhaben

02.09.08
SaarlandSaarland, News 

 

Verwendung der Campusmaut bewege sich immer mehr in einer Grauzone - Forderung nach einer Rückzahlung an finanziell schwächere Studenten

Geht es nach dem Universitätspräsident Volker Linneweber sollen künftig Studiengebühren auch für Neubauten Verwendung finden. Die Grüne Jugend Saar kritisiert diesen Schritt.

"Der Neubau von Hörsälen soll weiterhin ein grundlegende Aufgabe des Landes und der Uni sein. Man weiß anscheinend nicht, wohin mit den ganzen Studiengebühren. Die gezielte Verwendung der Studiengebühren ist bereits seit der Anschaffung der Speichersticks für 120.000 Euro nicht mehr gewährleistet." meint Thorsten Comtesse, Sprecher der Grünen Jugend Saar. "Im nächsten Schritt nun die Regularien für die sachgemäße Verwendung der Studiengebühren aufzuweichen führt nicht dazu, dass das Vertrauen in die Campusmaut wächst. Hier werden vielmehr neue Grauzonen geschaffen, die im Endeffekt nicht dem studentischen Interesse dienlich sind. Bereits jetzt ist der Großteil der Studenten über die Verwendung der Studiengebühren verärgert. Manche Ausgaben kommen einer Verschwendermentalität gleich. Wir warten nur darauf, dass als nächstes Kunstrasenplätze oder neue Blumenbeete durch Studiengebühren finanziert werden."

Die Grüne Jugend Saar setzt sich auch weiterhin für die Abschaffung der Studiengebühren ein. "Studiengebühren bauen soziale Hürden auf und verursachen einen höheren Druck wärend des Studiums. Sie sind sozial und wirtschaftlich unverträglich. Wir fordern daher nach wie vor die Abschaffung. Mit Perspektive auf die Landtagswahl 2009 und den neuen Machtverhältnissen im saarländischen Landtag ist dies ein durchaus realistisches Ziel. Bis es soweit ist setzen wir uns aber dafür ein, dass überschüssige Studiengebühren an sozial schwächer gestellte Studenten zurückgezahlt werden sollen, anstatt in Neubauprojekte gesteckt zu werden." so Comtesse.







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