Bürgerinitiative "Saarbrücken macht mobil!" fordert vom Vorstand der Verkehrsbetriebe Visionen für die Saar Landeshauptstadt

18.09.08
SaarlandSaarland, News 

 

Neue Verkehrskonzepte - statt Kündigungen von Betriebsräten

Saarbrücken (sk) - Der Fisch stinkt vom Kopf. Mit diesem Zitat lässt sich vortrefflich das Chaos im Aufsichtrat der Saarbrücker Verkehrsbetriebe (SaarBahn&Bus) umschreiben. Die vom Vorstand initiierte Kündigung ihrer Arbeitnehmervertreter zeigt, dass nicht verkehrspolitischer Sachverstand, sondern parteipolitische Interessen im Vordergrund dieser Entscheidung stehen. Der Beschluss der VVS, sechs Betriebsratsmitgliedern zu kündigen, schadet dem öffentlichem Ansehen Saarbrückens.

"Saarbrücken benötigt verkehrspolitische Visionen und eine moderne Tarifstruktur für den öffentlichen Nahverkehr statt Entlassungen von Betriebszugehörigen." So die Sprecher Henry Schmidt und Natascha Bingenheimer von der Bürgerinitiative "Saarbrücken macht mobil!".

"Die Verantwortlichen des VVS Vorstandes um Christa Horn produzieren Stillstand. "Saarbrücken macht mobil!" fordert nicht nur die sofortige Rücknahme der fristlosen Kündigungen der Arbeitnehmervertreter, sondern auch die Bündelung der personellen Kräfte für die Entwicklung neuer Verkehrskonzepte im Sinne einer konsequenten Abkehr vom motorisierten Individualverkehr", erläutern die Sprecher.

"Saarbrücken benötigt die Halbierung der Fahrpreise im öffentlichem Nahverkehr, verbunden mit kürzeren Taktzeiten und einem zusätzlichem Ausbau des Verkehrsangebotes für den gesamten Großraum der Landeshauptstadt.

Der Umstieg muss zudem mit Angeboten zur Touristenförderung gekoppelt werden. Wegweisend sind Offerten wie die Konuskarte im Schwarzwald. Den Feriengästen der Region wird die komplette Nutzung des ÖPNV kostenfrei angeboten, die es ihnen ermöglicht, auf das Auto zu verzichten. Das Angebot umfasst Regionalbahnen, Straßenbahn und Bus.
Wichtig ist nach Meinung von "Saarbrücken macht mobil!" auch die Schaffung von Schnupperpreisen für Ein- und Umsteiger. Hier gehen die Rhein-Main Verkehrsbetriebe RMV mit gutem Beispiel voran. Dort hieß es, drei Monate fahren, zwei Monate bezahlen. Auch Freiburg, Münster und Lindau machen es vor "Saarbrücken macht mobil!" fordert von den Verantwortlichen- allen voran SPD Oberbürgermeisterin Charlotte Britz - Farbe zu bekennen und den Aufsichtrat aufzufordern, die Kündigungen zurückzunehmen und effektive Verkehrskonzepte für Saarbrücken vorzulegen."







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