„Salto Ypsilanti Beschluss" der Saar-SPD durchsichtig und unglaubwürdig

06.09.08
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Saar SPD-Schandmännchen Heiko Maas und sein Traum vom Chefsessel im Saarland

Saarbrücken (sk) - Den „Salto Ypsilanti Beschluss" der SPD-Saar, Oskar Lafontaine für den Fall, das DIE LINKE vor der SPD bei den anstehenden Landtagswahlen im Saarland ins Ziel einläuft, nicht zum Ministerpräsidenten zu wählen, hält der Landesvorsitzende der Saar-Linken Rolf Linsler für faulen Zauber der Sozis.

„Diese Wahlstrategie ist durchsichtig und unglaubwürdig. Die Erklärung der Saar-SPD, Lafontaine nicht zum Ministerpräsidenten zu wählen, soll verhindern, dass die Saar-Linke mit Lafontaine, der an der Saar weit populärer ist als Maas, zweitstärkste Partei wird. Maas hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Viele Saarländerinnen und Saarländer sagen jetzt: „Grad selääds." (dt. gerade deswegen)

Linsler weiter: „Besonders kühn ist die Erklärung von Maas, der nächste Ministerpräsident heiße entweder Maas oder Müller. Die Hoffnung von Maas, die Saar-Linke werde ihn zum Ministerpräsidenten machen, wenn er im Gegenzug ausschließt, Lafontaine zum Ministerpräsidenten wählen zu lassen, ist naiv. Mit einem solchen Kasperletheater bestärkt Maas die im Saarland verbreitet vorhandenen Zweifel an seiner Eignung für das Amt des Ministerpräsidenten.

Ich fordere die Saar-SPD auf, endlich eine Koalition mit der Müller-CDU verbindlich auszuschließen und zu fairen Spielregeln zurückzukehren. Für eine Regierung von Saar-Linken und Saar-SPD gilt: Wer die meisten Stimmen hat, stellt den Ministerpräsidenten", so Linsler abschließend.







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