Grüne im Saarland mehr als unglaubwürdig

11.10.09
SaarlandSaarland, News 

 

Gehabe von Hubert Ulrich unerträglich!!!!

Von Walter Reichelt

Was wurde den Wählern von Bündnis 90 / Die Grünen im Wahlkampf im Saarland alles versprochen? Abschaffung der Studiengebühren, eine echte Bildungsreform, weg mit dem G8 - Murks der CDU um Ministerpräsident Peter Müller, gleiche Bildungschancen für alle, Sozialkürzungen zurücknehmen usw.. Wir Bürger haben gewählt und uns für einen Regierungswechsel entschieden. Die großen politischen Schnittmengen ergeben eindeutig einen Wählerauftrag für Rot - Rot - Grün. Es wird wohl bald so sein, dass Kinder aus finanziell schwächeren Familien nicht mehr auf weiterführende Schulen gehen und Familien mit Migrationshintergrund ihre Kinder nicht mehr auf diese schicken können, da diese Betroffenen nicht mehr in der Lage sind, die Nachhilfe zu bezahlen. Herr Ulrich scheint offenbar nicht die Wünsche der Wähler und der Basis seiner Partei zu kennen. Das ist für mich ein klarer Wählerbetrug. Brauchen wir eigentlich Politiker, die vor der Wahl nicht in der Lage sind, vernünftige Optionen auszuloten, um nach der Wahl eine schnell notwendige, neue Regierung bilden zu können? NEIN !!!! Wenn Herr Ulrich glaubt, dass er seine Wahlversprechen mit Union und FDP durchsetzen kann, hat er sich wohl geschnitten. Aber eines bleibt zum Schluss der Trost, in fünf Jahren wird wieder gewählt, wenn diese Koalition überhaupt so lange hält. Da kann sich dann Herr Ulrich fragen, warum seine Partei wahrscheinlich nicht mehr im saarländischen Landtag vertreten sein wird. Außerdem haben Sie jetzt genügend Zeit, in der Sie darüber nachdenken können, ob die Koalitionspartner der jetzt kommenden Jamaika - Koalition überhaupt noch glaubwürdig sind, denn, Herr Ulrich, Sie werden mit Sicherheit nicht behaupten können, dass es eventuell möglich sei, Ihre Wahlversprechen in diesem Bündnis durchzusetzen. Herzlichen Glückwunsch, Herr Ulrich, klasse Entscheidung, die Sie und Ihre Partei hier getroffen haben.



Arithmetische Mehrheiten sind noch keine politischen Mehrheiten. - 11-10-09 23:17




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