DFG muss attraktiver und familienfreundlicher werden

15.09.22
SaarlandSaarland, News 

 

Von DIE LINKE. Saarbrücken

DIE LINKE. Saarbrücken, die Basisgruppe der Linksjugend Saarbrücken und die Stadtratsfraktion der Partei DIE LINKE fordern einen Masterplan für den Deutsch-Französischen Garten

Anlässlich des Sanierungsstaus im Deutsch-Französischen Garten äußert DIE LINKE Verständnis für die Verärgerung vieler Parkbesucher:innen: "Die Baustellen belegen zwar, dass sich etwas tut, aber die Bemühungen der Stadt bleiben Stückwerk", meint Jasmin Pies, Mitglied im Stadtrat für die Partei DIE LINKE in Saarbrücken."Die bestehenden Attraktionen sind oft auf die Schulferien konzentriert und zudem oft in Reparatur. Attraktivität und Familienfreundlichkeit im Angebot mit Seilbahn und Kleinbahn muss aber zumindest von Frühling bis Herbst durchgängig zuverlässig gegeben sein", so die Stadträtin.

"Für die Sanierung des 'Gemütlichen Ecks' gibt es keinen Plan, der Minigolfplatz ist nach wie vor verwaist, die gastronomische Landschaft ist ausgedünnt, für die Nutzung und kulturelle Wiederbelebung der Waldbühne fehlt ein Konzept und das Gelände rund um den Pavillon Berlin wirkt verwahrlost", bilanziert Manfred Klasen, stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbands der Partei DIE LINKE. So schöpfe der Park seine Möglichkeiten bei weitem nicht aus.

Auch die Linksjugend Saarbrücken bemängelt den aktuellen Zustand: "Es fehlt fast komplett an Angeboten für junge Erwachsene. In anderen Städten sind öffentliche Parks beliebte Aufenthaltsorte für Jugendliche. Das ist beim DFG nicht der Fall. Hier müssen mehr Angebote geschaffen werden", fordert Luca Zarbock, Sprecher der Linksjugend. Die Linksjugend wünscht sich zudem die Wiederbelebung des Botanischen Gartens auf dem Gelände des DFG. "Dass das Saarland nach wie vor keinen Botanischen Garten hat, halten wir sowieso für einen erheblichen kulturellen Mangel", so Zarbock. Die Linksjugend sieht auf dem Gelände genug Raum für eine Gewächshausanlage und Themengärten. "Dafür braucht es aber den Willen dazu, eine Vision und Geld", sagt Zarbock. Auch die historische Aufarbeitung auf dem Gelände bewertet die Linksjugend als mangelhaft. "Man sollte dringend beraten was mit dem Kriegerdenkmal am Ehrenfriedhof in Zukunft geschieht. Mindestens eine kritische, wissenschaftliche Einordnung dafür sollte zeitnah hinzukommen. Auch der Ehrenfriedhof wird durch sehr spärliche Informationen begleitet, da muss etwas passieren", fordert der Linksjugendsprecher.

Deshalb fordern Linke und Linksjugend die Entwicklung eines Gesamt-Masterplans für den DFG, welcher sowohl ein Leitbild entwickelt, als auch konkrete Projekte benennt und einen Finanzierungsrahmen absteckt.







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