Jusos Saarbrücken fordern Mitgliederbefragung zur Zukunft der Saar-SPD

09.01.12
SaarlandSaarland, News 

 

Nach dem Ende der Jamaika-Koalition im Saarland und den startenden Sondierungsverhandlungen von SPD und CDU, sprachen sich die Jusos Saarbrücken am vergangenen Sonntag auf ihrer Klausurtagung einstimmig für eine Mitgliederbefragung bezüglich der zukünftigen Rolle der SPD in der Landespolitik aus.

Der Vorsitzende der Jusos Saarbrücken, Mirco Bertucci, ist der Meinung, dass es neben dem Ziel möglichst viel sozialdemokratische Inhalte in der Landespolitik verwirklichen zu können, auch und vor allem wichtig ist, dass die Partei-Basis hinter dieser Entscheidung steht. „Mit den Besuchen bei den einzelnen Kreisverbänden bezieht Heiko Maas zwar mehr Parteimitglieder in seine Entscheidung ein als bisher.

Dadurch werden aber nicht unbedingt die Meinungen aller saarländischen SPD-Mitglieder vertreten“, so Bertucci weiter.
Die Jusos Saarbrücken erwarten vom Landesvorsitzenden ihrer Mutterpartei, dass er im Saarland umsetzt, wofür er in der Bundes-SPD einsteht: Mehr Demokratie leben. Unter diesem Motto brachte Heiko Maas beim Bundesparteitag im November einen Antrag für mehr Bürgerbeteiligung ein.

„Er sollte nicht bei der ersten Möglichkeit vergessen, dass die SPD die Beteiligung ihrer Mitglieder stärken möchte, nur weil das Ergebnis einer Mitgliederbefragung über die Zukunft der Saar-SPD seinen eigenen Vorstellungen nicht entsprechen könnte“, fasste der Pressesprecher der Jusos Saarbrücken, Philipp Herrlinger, die Diskussion zusammen.


VON: JUSOS SAARBRÜCKEN






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