Zuschusskürzungen für die Mensa

20.11.12
SaarlandSaarland, News 

 

von Jusos Saar

Juso-Hochschulgruppe und Juso-Landesverband Saar fordern Aussetzung der geplanten Zuschusskürzungen für die Mensa des Studentenwerkes der Universität des Saarlandes

Die Juso-Hochschulgruppe Saar (Juso-HSG) und Juso-Landesverband Saar (Juso-LV) fordern die saarländische Staatskanzlei auf, die geplanten Zuschusskürzungen für die Mensa des Studentenwerkes der Universität des Saarlandes (UdS) auszusetzen.

"Jeden Tag ist eine Mehrheit der Studierenden an allen Standorten der UdS darauf angewiesen, kostengünstiges und vollwertiges Essen während ihrer Studienzeit aufnehmen zu können," so Philipp Weis, Landesvorsitzender der Jusos Saar. "Eine Kürzung der Zuschüsse um 1 Mio. Euro würde eine erhebliche Mehrbelastung für die Studierenden bedeuten," so Weis.

„Die Vorschläge des Ministeriums, wie man die Kürzungen abfedern könnte, gehen leider ins Leere“ betont Marc Strauch, AStA-Vorsitzender und Mitglied der Juso-HSG. „Die Mitarbeiter- und Gästeessen machen einen zu geringen Anteil aus, als dass eine Preiserhöhung den Fehlbetrag auch nur ansatzweise kompensieren könnte und eine Sozialbeitragserhöhung lässt sich nicht einfach zum nächsten Kalendermonat durchsetzen.“

Von den 1.000.000 Essen, die das Studentenwerk jährlich verkauft, entfallen nur circa 200.000 auf Mitarbeiter und Gäste. Damit müssten diese Essen pro Portion um 5€ verteuert werden um die Zuschusskürzung auszugleichen. Da diese Essen dann preislich deutlich über vergleichbaren Stammessen in Restaurants liegen, werden viele Mitarbeiter auf umliegende Gastronomiebetriebe ausweichen und damit den Fehlbetrag des Studentenwerks noch erhöhen, fürchten die Jusos.

„Hier muss dem Studentenwerk wenigstens eine Chance gegeben werden, die Kürzungen halbwegs sozial verträglich umzusetzen, aber ohne eine Aussetzung und in der vorliegenden Höhe, ist das zum 01.01.2013 definitiv nicht möglich“, so Jan Henrich Sprecher der Juso-Hochschulgruppe Saar.

Die Kreiskonferenz der SPD Saarpfalz unterstützt die Juso-HSG in ihren Forderungen. Bei ihrer Tagung am 17.11.12 beschloss die SPD Kreiskonferenz Saarpfalz, dass die geplanten Kürzungen in der vorliegenden Höhe und in der zeitlichen Maßgabe nicht tragbar und daher zurückzuweisen sind. Des Weiteren fordert die Kreiskonferenz der SPD Saarpfalz die Staatskanzlei auf, im Dialog mit dem Studentenwerk der UdS über eine sozial verträgliche Gestaltung einer Kürzung der Zuschüsse neu zu verhandeln.




VON: JUSOS SAAR






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