Jusos wehren sich gegen die geplante Erhebung von Verwaltungsgebühren an der Universität des Saarlandes

13.09.17
SaarlandSaarland, News 

 

Von Jusos Saar

Zur Berichterstattung des Saarländischen Rundfunks (SR), nach der das Hochschul-Präsidium der Universität des Saarlandes die Einführung von Verwaltungskostenbeiträgen prüfen will, erklärt Tobias Sträßer, Sprecher der Juso-Hochschulgruppe Saar: "Die Studierenden der Saar-Uni müssen zukünftig auch mit höheren Kosten für das Semesterticket und die Studierendenschaft rechnen. Sollten dann zusätzlich noch Verwaltungsgebühren in Höhe von 50 Euro hinzukommen werden die Kosten pro Semester insgesamt auf über 280 Euro ansteigen. Es liegt auf der Hand, dass diese Erhöhung für Studierende ohne finanziell gut situierte Eltern zu einer echten Belastung werden kann."
Nach Auffassung des SPD-Nachwuchses ist die Erhebung von Verwaltungsgebühren in letzter Konsequenz eine Wiedereinführung der Studiengebühren, die die CDU zuerst eingeführt und dann auf Druck von SPD und Grünen wieder abgeschafft hatte. Pascal Arweiler, Landesvorsitzender der Jusos Saar, ergänzt dazu: "Für viele Studierende sind die bereits bestehenden Semestergebühren eine enorme finanzielle Belastung. Als Jusos haben wir uns im Landtagswahlkampf  für die gebührenfreie Bildung von der KiTa bis zum Master oder Meister stark gemacht. Die Studierenden sollen sich während ihrer Studienzeit vor allem auf ihr Studium konzentrieren können. Es darf nicht sein, dass die Studierenden zur Finanzierung ihres Studiums mehr Zeit mit ihren Nebenjobs verbringen, als tatsächliche im Hörsaal zu sitzen."







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