Thomas Lutze: Annegret Kramp-Karrenbauer musste scheitern

10.02.20
SaarlandSaarland, Politik, News 

 

Von DIE LINKE. Saar

Zum angekündigten Rückzug als CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauers erklärt
Thomas Lutze, Landesvorsitzender der Saar-Linken: „Annegret
Kramp-Karrenbauer musste scheitern. Die Modernisierung einer
konservativen Partei ist offensichtlich ein Widerspruch in sich. Zum
einen bedeute eine Frau an der Führungsspitze, dass sie ein absoluter
Machtmensch sein muss, um sich im männerdominierten parteipolitischen
Haifischbecken behaupten zu können. Dies zeigen die Tage nach dem
Thüringen-Debakel deutlich. FDP-Chef Lindner, mit weit mehr negativem
behaftet als Kramp-Karrerbauer, wird parteiintern fast einstimmig der
Rücken gestärkt. AKK hatte diesen Rückhalt nie, was weder inhaltliche
noch strategischen Ursachen hat, sondern ausschließlich
machtpolitische.“
Lutze weiter: „Die Frage des Umgangs mit der sogenannten AFD wird auch
ein neuer CDU-Chef nicht einvernehmlich lösen können. Lösen müsste die
CDU allerdings ihr Verhältnis zu den Linken. Die grundsätzliche
Ablehnung von allen, was die Linkspartei vorschlägt ist überholt. So ist
der regelmäßige Abgrenzungsbeschluss der CDU-CSU-Bundestagsfraktion,
keine gemeinsamen Anträge mit der Linksfraktion zu machen, eher ein
Relikt aus dem kalten Krieg. Viel verheerender ist aber die
Gleichsetzung der Linken mit der AFD durch die Union. Dies ist nichts
anderes als eine eklatante Verharmlosung von Rechtsextremismus und
Fremdenfeindlichkeit und damit demokratiefeindlich.“  







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