Im Saarbrücker Stadtteil Burbach ist die die Arbeitslosenberatung so nötig wie die Luft zum atmen

12.12.07
SaarlandSaarland 

 

Erwerbslose stehen im Regen. Wird so der nächste „Zwischenfall" bei der Arge wie zu Wochenbeginn in Kaiserslautern vorprogrammiert?

Saarbrücken (sk) - „Wut, Trauer und Enttäuschung", so DIE LINKE Bezirk Saarbrücken-West, seien die ersten Reaktionen gewesen, die das vorläufige Aus für die Arbeitslosenberatung der gabb-Burbach vor Ort ausgelöst habe. Es sei aber auch, so die örtlichen Sprecher der LINKEN, auf gar keinen Fall zu verantworten, dass eine dringend benötigte Einrichtung den vielen Arbeitslosen in Burbach und im ganzen Saarbrücker-Westen zukünftig vorenthalten werden soll. Deshalb seien die öffentliche Hand und insbesondere die Arge gehalten, gemeinsam Lösungen zu vereinbaren, die die Arbeitslosenberatung in Burbach weiterhin sicherstelle.

Im Falle der Burbacher Arbeitslosenberatung in Trägerschaft der gabb, hätten die öffentlichen Zuschussgeber miteinander kläglich versagt. Es müsse sowohl der Arge wie auch den kommunalen Geldgebern und dem Land klar sein, dass die Menschen in Burbach und Umgebung Hilfe und Unterstützung so dringend bräuchten wie die Luft zum Atmen. Die Fallzahlen und die hundertprozentige Auslastung des Mitarbeiters der gabb machten deutlich, wie groß der Bedarf sei. Alle Verantwortlichen insbesondere die öffentlichen Zuschussgeber müssten wissen, dass vielfach nur über die Beratung die betroffenen Menschen zu ihrem Recht kämen.

Viele Notsituationen seien nur über die qualifizierte Arbeit vor Ort zu bewältigen. Das gelte aber auch für die Entwicklung von Perspektiven für die Betroffenen. Es sei, so DIE LINKE, einfach nicht abzustreiten, dass vielfach die unabhängigen Beratungsstellen vor Ort die Arbeit leisteten, zu der die Arge offensichtlich nicht in der Lage sei. Zudem brauche es Vermittler zwischen den Arbeitslosen und der Arge, damit die Schwächeren nicht unter die Räder kämen und die Arge unnötige Fehler vermeide.

Alles in allem, so DIE LINKE. Saarbrücken-West, laute die Forderung: „Sicherung der Arbeitslosenberatung in Burbach und dabei Zusammenarbeit der Kommunen, des Landes und insbesondere der Arge".







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