LINKE Saarbrücken: Kaum im Amt, schon droht der soziale Kahlschlag

14.01.08
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FDP Regionalverbandsdirektor überschreitet Kompetenz - Bäder wichtige öffentliche Einrichtungen

Als unpassend und inhaltlich bedenklich hat DIE LINKE. Kreisverband Saarbrücken die jüngsten Äußerungen des, von der CDU ins Amt gehievten Regionalverbandsdirektors Ulf Huppert (FDP) zum Thema Schwimmbäder in den Gemeinden bewertet. Huppert überschreite seine Kompetenz, wenn er den Städten und Gemeinden u.a. nahe legen wolle, Schwimmbäder zu schließen.

Dies, so DIE LINKE Kreisvorsitzende Astrid Schramm, sei ausschließlich eine Entscheidung der Kommunalparlamente vor Ort, in Kommunikation und Abstimmung mit der Bevölkerung. Als LINKE habe man sich immer für den Erhalt kommunaler Schwimmbäder ausgesprochen. Zu Recht erwarteten die Bürgerinnen und Bürger ein wohnortnahes Angebot an Freizeit- und Gesundheitseinrichtungen. Dies gelte in besonderem Maße für die kommunalen Bäder. Gerade einkommensschwächere Bürger seien oft nicht in der Lage, ein Bad in der Nachbargemeinde zu besuchen, da sie das Fahrgeld für den Bus nicht zahlen könnten und meistens auch nicht über ein Auto verfügten. Grundsätzlich sei der Abbau öffentlicher Einrichtungen immer auch Sozialabbau!







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