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Saartire: Schlapphüte sollen LINKE wieder beschnüffeln

26.01.08
SaarlandSaarland, News 

 

Steht jetzt die Neugründung der PDS/SED kurz bevor?

Von Claude Michael Jung

Bonn/Pankow/Saabrigge - Die Beobachtung der Partei DIE LINKE im Saarland durch das Landesamt für Verfassungsschutz wird möglicherweise bald schon wieder aufgenommen. Viele Linke im Saarland sind unglücklich darüber, nicht mehr von den vertrauten Schlapphüten in den Fokus genommen zu werden und haben von sich aus die CDU Landesregierung gebeten, ihre Beobachtungswürdigkeit neu zu überprüfen.

„Och nöö" und „So macht Politik überhaupt keinen Spaß mehr", kommentierten zahlreiche Linke zwischen Losheim und Kleinblittersdorf und von Quetschemimbach bis Gresaubach die offensichtliche Vernachlässigung ihres Tun und Handelns durch die haupt und ehrenamtlichen Wanzen im Staatsdienst. „Unzählige staatsfeindliche Schriften haben wir auf zig Tonnen Papier unters Volk gebracht. Immer wieder die Diktatur der Proletariats gefordert und kein gutes Haar am Kapitalismus gelassen. Davon haben wir die Spitzel und ihre Familien ernährt und ihre Arbeit gerechtfertigt," so Bodo Blasewiz, eifriger Leiter einer Seilschaft zur Unterminierung unserer freiheitlich demokratischen CDU-Grundordnung.

Ebenso äußern sich andere demokratiefeindliche Subjekte. Bereits Ende der vergangenen fünfziger Jahre hat Professor Dr. Hubert Rotkraut als junger Student vor 250 lautstark jolenden Kommilitonen auf ein Ölportrait des damaligen Bundeskanzlers Dr. Konrad Adenauer gesch.... und das frische Gesamtkunstwerk dann als Eilpaket ins Bundeskanzleramt nach Bonn geschickt. Seither hat der heute eremitierte Professor Rotkraut drei Generationen Schnüfflern Brot und Arbeit gegeben. Professor Rotkrauts zahlreiche Reisen in die DDR haben ihn höchst verdächtig gemacht und einen ganzen Stab an Spekulanten und Informanten beschäftigt. Nach der Kaperung der DDR durch westdeutsche Großkonzerne wurde der überzeugte Kommunist versehentlich Mitglied in der PDS und sorgte mit seinem Ausspruch: „Wäre Jesus Kommunist gewesen, würde heute in jedem Klassenzimmer die rote Fahne hängen", besonders in klerikal geprägten Gegenden der Republik für Missfallen und Empörung.

„DIE LINKE, gegründet als Sammelbecken aller linken Kräfte, ist zur Kloake der Sozialdemokratie verkommen und mittlerweile so beliebig wie die SPD" meint Gerd Riesling, schon vor Jahren aus der PDS ausgetreten, als er deren rasanten Marsch in den Hintern der SPD erkennen musste. Riesling fordert die Neugründung der SED, samt FDJ in Gesamtdeutschland ein. Osama Bin Laden sei kein geeigneter Staatsfeind, sagt er und fügt an: „Deutschland braucht wieder einen richtigen inneren Feind, an dem sich das System reiben und aufrichten kann. Hier kann nur die SED helfen und die Schäubles, Jungs, Kochs und Becksteins zu weiteren geistigen Amokläufen inspirieren".

Nach einer neuen Studie des pseudowissenschaftlischen Instituts für extremistische Parteien (PIEP) in Frankfurt/Main hat eine Neugründung der SED durchaus belebenden Charakter auf die derzeitige Politik. Die Jagd nach Taliban am Hindukusch wirkt sich destruktiv auf große Teile der Bevölkerung aus, belegt die PIEP-Studie eindeutig. Eine Kommunistenhatz im Sauerland, im Siebengebirge, im Schwarzwald und im Thüringer Wald dagegen, mit großen Halali der Boulevardpresse dagegen, würde selbst den letzten Ignoranten bereitwillig hinter die Parteien des Überwachungsstaats bringen so die PIEP-Studie.

Derweil sollen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble von einigen seiner Wasserträger Gerüchte zugetragen worden sein, wonach eine Gründung eines linken Veteranenverbandes kurz bevorsteht. Sowohl in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn, als auch am ehemaligen Regierungssitz der DDR in Berlin-Pankow sollen konspirative Treffen, mit dem Ziel einer Neugründung der SED stattgefunden haben. In sogenannten Ostprodukte-Shops sind Büsten von Ernst Thälmann, Walter Ulbricht und Erich Honecker bereits Mangelware und DDR-Flaggen so gut wie ausverkauft. In westdeutschen Musikläden ist „Die Internationale" nur noch in instrumentaler Version zu erhalten. Die Nachfrage nach Trikots der ehemaligen Fußballnationalmannschaft der DDR überfordert derzeit die chinesische Textilindustrie, hier steigen sogar die Löhne für Kinderarbeit in unverschämte Höhen.

Unterdessen fordert Max Flabbes der größte zeitgenössische Thekenphilosoph des Saarlandes ebenfalls die Neugründung der SED. Während seines Frühstücksbiers am Berliner Hauptbahnhof sagt Max Flabbes: „Nichts ist so notwendig, wie die Beschnüffelung der neuen LINKE. Die LINKE ist nicht bereit der großen Herde zu folgen. Niemand dort will zwar eine Mauer bauen, aber die Mauer in den Köpfen muss erhalten bleiben. Dafür muss das Bundesschnüffelamt und seine Länderdepondancen zumindest garantieren".

Au, den 25 Januar 2008


VON: CLAUDE MICHAEL JUNG

cmj@scharf-links.de




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