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Zorn im Saarland über infas-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung

13.02.08
SaarlandSaarland, News 

 

Von Fälschung und Manipulation ist die Rede

Von Claude Michael Jung

In großen Lettern hatten die Blattmacher der „Saarbrücker Zeitung" die dreiste Frage:„Wollen die Saarländer Pfälzer werden" in ihrer Dienstagsausgabe gestellt. Hintergrund war eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes infas im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Laut dieser Umfrage sollen angeblich 52 Prozent der Saarländer bereit sein, in Zukunft unter dem Joch der Pfälzer Erzfeinde, dahin vegetieren zu wollen.

Als eine gezielte Falschmeldung brandmarkte unterdessen die Präsidentin der Saar Sommerlochakademie Jutta von Jolande den, für saarländische Patrioten, deprimierenden Artikel des saarländischen Monolblatts. Den SZ Redakteuren warf Jutta von Jolande saarlandfeindliche Stimmungsmache und gezielte Desinformation des einzigartigen, großen, freien und herrlichen Saarvolks vor. „Steckt sie alle in einen Sack, die Blattmacher der SZ, die infas Meinungsjongleure, sowie die Ignoranten der Bertelsmann Stiftung und dann immer feste druff mit dem Knüppel, ihr trefft immer die Richtigen", donnerte die resolute Präsidentin der saarländischen Sommerlochakademie, während einer spontanen Demonstration vor dem Saarbrücker SZ Redaktionsgebäude, in die erboste Menge

Innerhalb kürzester Zeit hatten sich mehr als 3500 Saarländerinnen und Saarländer aller Altersstufen und Kaliber vor dem Redaktionsgebäude der „Saarbrücker Zeitung" versammelt, um ihrer Abscheu, gegen das offensichtlich manipulierte, saarlandfeindliche SZ- Pamphlet, Ausdruck zu verleihen. In einer Fix-Studie hatte die Saar Sommerlochakademie zuvor belegt, dass keinesfalls 52 Prozent der Saarländer sich für einen Anschluss ihrer Heimat an das Bundesland Rheinland Pfalz ausgesprochen haben, sondern lediglich 5,2 Prozent für die eigene Versklavung stimmten. Weiter belegt die Fix-Studie der Saar Sommerlochakademie, dass 100 Prozent dieser Pro Pfälzer Antisaarländer einen Pfälzer Migrationshintergrund haben und im Saarland nur geduldet sind.

Während die Demonstranten die dritte Strophe des Saarlandliedes von Gerhard Tänzer aus Berus - Ich rühm' dich, du freundliches Land an der Saar, von friedlichen Grenzen umgeben. - Nie wieder bedrohe dich Krieg und Gefahr, in dir möcht' ich immerzu leben. - Und gibst du uns Arbeit, so hat's keine Not, wir werden die Mühen nicht scheuen, und Feste auch feiern zum täglichen Brot, denn du, unser Land, sollst uns freuen. - anstimmten, reichte die ebenfalls herbeigeeilte uniformierte Ordnungsmacht den Demonstranten ihre Feuerzeuge um die Dienstagsausgabe der SZ den Flammen zu überantworten.

Unterdessen haben sich führende Landespolitiker erneut zu dem ewigen Thema der Zusammenlegung der beiden ungleichen Bundesländer geäußert. Saarfürst Peter Müller (CDU) kann sich sogar Vorstellen demnächst in Mainz am schönen Rhein Ministerpräsident zu werden. Oppositionschef Heiko Maas von den Sozen, will angeblich schon mehrmals seinem Pfälzer Chef Kurt Beck - hinter dessen Rücken natürlich – den Stinkefinger gezeigt haben. Oskar Lafontaines Adjutante im Palaver (Landtag) der Saarländer antwortete auf die Frage, ob sie schon mal einen Pfälzer geküsst hat, mit einem kräftigen und entschiedenen „IGGITTT".

Zum Abschluss der Spontandemo vor dem Redaktionsgebäude der „Saarbrücker Zeitung" zeigte sich die Präsidentin der Saarländischen Sommerlochakademie, Jutta von Jolande optimistisch was eine Saarabstimmung zur Fusion beider Bundesländer anbelangt. „Niemals wollen die Saarländer Pfälzer werden. Das würde auch niemals gut gehen, denn die Saarländer sind nach dem Ebenbild Gottes geschaffen, die Pfälzer dagegen wurden von Narren am Rosenmontag gezeugt", so die große Saar-Patriotin Jutta von Jolande.

Au, den 12. Februar 2008


VON: CLAUDE MICHAEL JUNG

cmj@scharf-links.de




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