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Solidarität mit den kämpfenden Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst

13.02.08
SaarlandSaarland, News 

 

DKP Saarland solidarisiert sich mit den streikenden Kolleginnen und Kollegen der städtischen Betriebe, Krankenhäuser und Verwaltungen.

Thomas Hagenhofer, Bezirksvorsitzender der DKP in der Soliadresse seiner Partei: „Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Kommunistinnen und Kommunisten im Saarland erklären ihre Solidarität mit Eurem Arbeitskampf und wünschen Euch viel Kraft und Erfolg in dieser harten Auseinandersetzung.

Es ist ein Hohn, dass die Arbeitgeber nach etlichen Jahren des Reallohnverlustes und aktuell sprudelnden Steuereinnahmen Eurer allzu berechtigten Forderung nach 8 Prozent mehr Lohn und Gehalt und mindestens 200 Euro nicht nachkommen wollen.

Ob in städtischen Betrieben, in Krankenhäusern oder Verwaltungen – überall wird das gleiche Lied gesungen, es sei kein Geld da für diese dringend notwendige Lohnerhöhung. Was ist in den letzten Jahren in Wahrheit passiert: Während sich die öffentlichen Haushalte wie die Sozialkassen und Krankenhausbudgets durch immer neue Belastungen weiter verschulden, steigen die Gewinne von Banken und Konzernen, die Profite der Reichen ins Unermessliche. Managergehälter in einem Jahr sind z. T. höher als Lebenseinkommen von Normalverdienern.

Wir sagen: Diese Umverteilung von unten nach oben muss endlich umgekehrt werden. Ihr habt jedes Recht auf Eurer Seite und führt einen wichtigen Kampf für die Verbesserung der Lebensverhältnisse für die Mehrheit der Menschen dieses Landes.

Und noch ein letztes Argument: Niemand kann uns erzählen, dass kein Geld für Eure Forderungen da sei, solange in diesem Land jedes Jahr immer mehr Milliarden für Rüstung und Krieg ausgegeben werden. Statt uns in immer tiefer in den Sumpf von Kriegseinsätzen zu treiben, fordern wir von den Regierenden einen Politikwechsel zu mehr sozialer Gerechtigkeit, zu Löhnen, die Familien ernähren und nicht verarmen lassen und zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen.

Wir setzen darauf, dass ein solcher Politikwechsel möglich ist, wenn mehr Menschen für Ihre Rechte kämpfen in Betrieben und Schulen, in Bewegungen und Arbeitskämpfen und wenn sie erkennen, dass sie gemeinsam etwas bewegen können. Ihr gebt hierfür ein wichtiges Signal! Glück auf! (sk)

DKP Saarland solidarisiert sich mit den streikenden Kolleginnen und Kollegen der städtischen Betriebe, Krankenhäuser und Verwaltungen.

Thomas Hagenhofer, Bezirksvorsitzender der DKP in der Soliadresse seiner Partei: „Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Kommunistinnen und Kommunisten im Saarland erklären ihre Solidarität mit Eurem Arbeitskampf und wünschen Euch viel Kraft und Erfolg in dieser harten Auseinandersetzung.

Es ist ein Hohn, dass die Arbeitgeber nach etlichen Jahren des Reallohnverlustes und aktuell sprudelnden Steuereinnahmen Eurer allzu berechtigten Forderung nach 8 Prozent mehr Lohn und Gehalt und mindestens 200 Euro nicht nachkommen wollen.

Ob in städtischen Betrieben, in Krankenhäusern oder Verwaltungen – überall wird das gleiche Lied gesungen, es sei kein Geld da für diese dringend notwendige Lohnerhöhung. Was ist in den letzten Jahren in Wahrheit passiert: Während sich die öffentlichen Haushalte wie die Sozialkassen und Krankenhausbudgets durch immer neue Belastungen weiter verschulden, steigen die Gewinne von Banken und Konzernen, die Profite der Reichen ins Unermessliche. Managergehälter in einem Jahr sind z. T. höher als Lebenseinkommen von Normalverdienern.

Wir sagen: Diese Umverteilung von unten nach oben muss endlich umgekehrt werden. Ihr habt jedes Recht auf Eurer Seite und führt einen wichtigen Kampf für die Verbesserung der Lebensverhältnisse für die Mehrheit der Menschen dieses Landes.

Und noch ein letztes Argument: Niemand kann uns erzählen, dass kein Geld für Eure Forderungen da sei, solange in diesem Land jedes Jahr immer mehr Milliarden für Rüstung und Krieg ausgegeben werden. Statt uns in immer tiefer in den Sumpf von Kriegseinsätzen zu treiben, fordern wir von den Regierenden einen Politikwechsel zu mehr sozialer Gerechtigkeit, zu Löhnen, die Familien ernähren und nicht verarmen lassen und zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen.

Wir setzen darauf, dass ein solcher Politikwechsel möglich ist, wenn mehr Menschen für Ihre Rechte kämpfen in Betrieben und Schulen, in Bewegungen und Arbeitskämpfen und wenn sie erkennen, dass sie gemeinsam etwas bewegen können. Ihr gebt hierfür ein wichtiges Signal! Glück auf! (sk)







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