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Saartire: Neue-Sozipartei badet auch an der Saar im Schaum der Empörung

16.02.08
SaarlandSaarland, News 

 

LINKE-Chef im Saarland pflegt altes SPD-Brett vor seinem Kopf

Von Claude Michael Jung

Rolf Linsler, Oskar Lafontaines Stellvertreter auf saarländischer Erde, ist vom Getöse der Empörung, welche derzeit unüberhörbar durch seine Partei geistert, voll erwischt worden. Wegen der Äußerungen der niedersächsischen Landtagsabgeordneten Christel Wegner (DKP) und deren eher subtilen Äußerungen von einem Stasi-Comebak im „Schäuble all inclusiv Überwachungsstaat", sowie der Rechtfertigung des Mauerbaus an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, der einer pisagschädigten Realschülerin zu Ehren gereicht hätte, platzte auch dem Saar LINKE Chef der alte SPD-Kragen.

„Der Bau der Mauer war in jedem Fall eine Maßnahme, um zu verhindern, dass weiterhin Westdeutsche in die DDR konnten. Einmal die Wirtschaft schädigen, indem sie billig eingekauft haben." so die, wohl kaum bei Trost gewesene Landtagsabgeordnete der LINKE in Niedersachsen Christel Wegner gegenüber dem ARD Magazin „Panorama".

Für den SPD Politrentner und neu Linken Linsler steht fest: „Diese Aussagen sind schlicht inakzeptabel. Wir halten es für falsch, dass DKP-Mitglieder auf Listen der Linken kandidieren". Das wird im Saarland nicht der Fall sein." Dass Kommunisten auf der Liste der LINKE kandidieren, wird im Saarland auch nicht nötig sein. Hier verfügt die Neo-LINKE über ausreichend SPD und Grüne Überläufer, um die Mandatslisten mit politisch handverlesenen Flitzpiepen im Superwahljahr 2009, bis zum Erbrechen der Wählerinnen und Wähler zu füllen.

Auf sicherem Fundament scheint die Mauer aber immer noch in Linslers Kopf zu stehen, sonst wäre seine pauschale Attacke gegen die DKP an der Saar zumindest anders ausgefallen. In der saarländischen Stadt Püttlingen ist die DKP seit über drei Jahrzehnten mit einer erfolgreichen Stadtratsfraktion vertreten und wurde für ihre Arbeit deswegen unter anderen auch schon durch den dortigen CDU Bürgermeister geehrt. Beim letzten Urnengang erzielte die DKP Püttlingen gar ein zweistellige Ergebnis von rund 15 Prozent, einem Ergebnis von dem Linslers LINKE Frischlinge derzeit lediglich in ihren feuchten Träumen phantasieren.

Sowohl die Äußerungen der niedersächsischen Landtagsabgeordneten Christel Wegner, wie diese auch immer zustande gekommen sind, als auch die unbegründete Schaumschlägerei des LINKE Chefs an der Saar, sind und bleiben deplaciert. Wer, wie Rolf Linsler, mit dem alten SPD-Brett vor dem Kopf, die Zusammenarbeit mit Kommunistinnen und Kommunisten generell ausschließt, hat aus der Geschichte rein gar nichts gelernt.

Au, den 15. Februar 2008







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