Saarbrückens LINKE für verstärkte grenzüberschreitende Zusammenarbeit


Foto: SaarKurier

05.02.08
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Partei empfiehlt Teilnahme an Online-Umfrage zum Eurodistrikt

Saarbrücken (sk) - Als einen richtigen Schritt in die richtige Richtung hat DIE LINKE. Kreisverband Saarbrücken das Vorhaben zu einem grenzüberschreitenden Eurodistrikt im Bereich Saar-Moselle bezeichnet.

Deshalb, so die Kreisvorsitzende Astrid Schramm, wolle man die Bürgerinnen und Bürger im Regionalverband Saarbrücken dazu ermuntern, an der Online-Umfrage des Vereins „Zukunft Saar-Moselle- Avenir" teilzunehmen. Unter www.saarmoselle.org könnten Interessierte, Fragen zu einem gemeinsamen Eurodistrikt beantworten, ihre Wünsche und Forderungen formulieren und so die zukünftige Entwicklung im Grenzgebiet mit gestalten.

Die Bildung eines gemeinsamen Eurodistriktes im Regionalverband Saarbrücken und den angrenzenden lothringischen Gemeinden von St. Avold über Forbach bis Saargemünd könne gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Für den stellvertretenden Kreisvorsitzenden der LINKEN, Manfred Klasen, eröffnen sich hier Chancen, die von den einzelnen Teilregionen nicht wahrgenommen werden könnten. Sowohl der Regionalverband Saarbrücken als auch die lothringischen Distrikte an der Grenze befänden sich alle in einer nationalen Randlage mit allen Nachteilen, die dies mit sich bringe. Ein gemeinsamer Kultur-, Verkehrs-, Sozial- und Wirtschaftsraum aber liege im Herzen Europas und könne auf beide Nationalstaaten positiv ausstrahlen. Das notwendige Zusammenwachsen Europas entscheide sich durch die Zusammenarbeit der Menschen an den Grenzen. Deshalb müssten auch alle Gelegenheiten der Kooperation im gemeinsamen Grenzraum konsequent genutzt werden.







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