Saartire: Saarbrücker LINKE will City zur autofreien Zone machen


09.02.08
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Bald nur noch Saarbahn, Sänften und Pferdekutschen in der Stadt am Fluss

Von Claude Michael Jung

Noch gestern hatte der Vorsitzende der LINKE Saar, Rolf Linsler sich empört über die geplante Abzocke der Autofahrer durch den Verkauf von Saarbrückens wertvollen Parkplätzen an eine private Betreibergesellschaft gezeigt. Wie einst Robin Hood im Sherwood Forest focht Linsler mit seinem gesamten Herzblut für die gebeutelten Autofahrer. Linsler ließ gar den Tiger aus dem Tank als er wetterte: „Saarbrückens CDU-Finanzdezernent Frank Oran muss endlich erkennen, dass man gegen den Willen der Bevölkerung nicht regieren kann".

Mit blutroter Tinte sind jedoch die wahren Absichten der linken Autofeinde und Parkplatzbegrüner auf einem Strategiepapier niedergeschrieben, dass dem investigativen Politmagazin „Zappenduster" bei Nacht und Nebel zugespielt wurde. Nach ihrer Machtübernahme im Saarbrücker Rathaus soll die gesamte Saar-Metropole von sämtlichen Blechkutschen befreit werden und zur autofreien Zone proklamiert werden.

Sogar die Ordnungsmacht soll in Saarbrücken künftig auf das Gaspedal verzichten. Um jedoch weiter flott Gesetzesbrecher hinterher hecheln zu können, sollen die Trachtengruppen der einzelnen Reviere -je nach Dienstgrad – zur Verbrecherjagd mit Eseln, Maultieren und Pferden hochgesattelt werden. Bul... (Keine Beamtenbeleidigung!!! Die Red.) ähm, Polizeibeamte, die sich nicht im Sattel halten können, müssen nach dem Willen der roten Autofeinde gar zu Fuß ihren aufopferungsvollen Dienst versehen.

Keine Gnade vor den Augen der roten Automobilbefreiungsfront wird es auch gegenüber der Landesregierung geben. Saarlands künftiger Ministerpräsident wird sich mit Hilfe einer Sänfte zwischen der Staatskanzlei und dem Landtag hin und her bewegen müssen. Dies wird auch für die Abgeordneten und Minister einer rot-roten Saarregierung gelten, geht aus dem blutroten Strategiepapier der „Rolf Linsler-Autofahrerhölle" hervor. Der Zweckverwendung zum Opfer fallen wird auch die neue Tiefgarage des Landtags. Hier streiten die Linken allerdings noch darüber, ob der befreite Autohort künftig eine Kegelbahn oder, wie es eine flotte Landtagsabgeordnete der LINKE vehement fordert, eine Eiskunstlaufbahn, beherbergen soll.

Gnadenlos soll die Landeshauptstadt von allen Benzin und Dieselkutschen befreit werden. Barrikaden in Form von Mautstellen an allen Einfallstraßen, sollen in einem ersten Zug die Autofahrer mittels einem Aderlass von mindestens 25 Euro pro Achse und Tag, den Weg nach Saarbrücken verlegen. Ziel soll es sein die Parkplatzbetreiber ganz legal in den Ruin zu treiben.

Grünzeug, Hecken, Bäume und Karnickel dort, wo bis jetzt die täglichen Automobilausstellungen das PS-Herz höher schlagen und die Begehrlichkeiten nach einem neuen heiligen Blechle wachsen lassen. Pferdeställe statt Tief und Hochgaragen für Vier, Sechs und Achtzylinder. In den Grünanlagen und an den Stränden der Saar Wildwestromantik, mit ausgedehnten Wagenburgen der Schnäppchenjäger und Hauptstadttouristen. So und noch viel schlimmer sehen die dunkelroten Pläne aus dem Hause Linsler und CO aus, die den Schuhsohlen in Zukunft Vorfahrt oder Vorlauf vor den Autoreifen einräumen wollen.

„Nieder mit den linken Trabern und Kavalleristen", schleuderte Carola Laster, die kurvenreiche geschäftsführende Stoßstange der FAPS (Fundamentalistische Autofahrerpartei Saar) dem Anführer der linken Automobilbefreiungsfront, Rolf Linsler und seinen roten Reiterhorden entgegen. Im Rahmen einer Pressekonferenz forderte „Charming Carola" an der Seite des Vollgasexperten der FAPS, Dr. Hanno Sechsgang und des Vorsitzenden der FAPS-Jugendorganisation und Sprechers der Arbeitsgemeinschaft „Junge Flitzer", Kurt Knöllchen, die Roten zur Einsicht und Umkehr auf.

FAPS Experten sehen sogar, das immer wieder für Heiterkeit sorgende Projekt „Stadtmitte am Fluss" durch die roten Barrikadenbauer in Gefahr. „Niemand wird die A 620 jemals in einen Sarkophag legen, wenn nach dem Diktat der LINKEN nur noch Pferdegespanne und Eselskarren auf der Saarbrücker Stadtautobahn verkehren", wetterte Carola Laster der charmante Engel des Gaspedals. „Fluchende Kutscher sind kein Ersatz für das Dröhnen der Motoren, das Quitschen der Bremsen und das erlösende Aufprallgeräuch von demoliertem Blech", fügte der Vollgasexperte der FAPS, Dr. Hanno Sechsgang an und der junge Flitzer Kurt Knöllchen sprach sich für den Ausbau von vollgasgerechten Schnellstraßen statt sinnlosen Fußgängerzonen aus.

FAPS Stoßstange, Carola Laster warnte den Chef der Saar LINKE davor, den finsteren Plan zur Befreiung der Landeshauptstadt von der automobilen Pracht und Herrlichkeit umzusetzen. Carola Laster drohte mit einem Autokorso der FAPS in der kommenden Woche vor der Landesgeschäftsstelle der LINKEN Autofeinde in Saarbrücken.

„Charming Carola" zeigte sich gegenüber dem LINKE Chef Linsler allerdings auch versöhnlich. Sie werde Rolf Linsler mit ihrem offenen Lamborghini persönlich am Wochenende zu hause abholen und mit ihm eine rasante Spritztour über den Nürburgring machen. Wie man munkelt soll Linsler bereits wenige Minuten nach bekannt werden des Angebots der sportlichen Fahrerin bis auf Weiteres an einem geheimen Ort untergetaucht sein.

Bild. LINKE Autofeinde im Saarland wollen zurück zur Pferdekutsche

Foto: SaarKurier

Au, den 8. Februar 2008


VON: CLAUDE MICHAEL JUNG

cmj@scharf-links.de




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