LINKE begrüßt Entscheidung zum Stadionweiterbau

20.02.19
SaarlandSaarland, News 

 

Von Linksfraktion Saarbrücken

Die Linksfraktion im Rat der Landeshauptstadt ist froh über die Zustimmung des Stadtrates am Dienstag zum Finanzierungskonzept für die weitere Sanierung des Ludwigsparkstadions. Leicht sei es Niemandem gefallen, die Kostensteigerungen bei den Baumaßnahmen zu akzeptieren, aber es sei nun wenigstens sichergestellt, dass das Projekt auch zum Abschluss kommen könne, erklärt die Vorsitzende der Linksfraktion, Claudia Kohde-Kilsch. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Patricia Schumann appellierte in der Sitzung an alle Stadtverordneten, eine „verantwortungsvolle Entscheidung“ zu treffen und erläuterte: „Wer sich in der Vergangenheit für den Erhalt und die Sanierung des Ludwigsparkstadions ausgesprochen hat, kann sich jetzt vor dem Hintergrund gestiegener Baukosten nicht dadurch aus der Verantwortung ziehen, dass er dem jetzt vorliegenden Finanzierungsplan nicht mehr zustimmt. Es geht darum, den begonnenen Umbau zu Ende zu bringen. Eine mehrheitliche Verweigerung der Zustimmung würde zwingend einen Baustopp und damit weitere zusätzliche Kosten hervorrufen. Niemand kann heute hier glaubwürdig verkünden, er wolle das Stadion, aber sei nicht bereit, dafür die Kosten zu tragen.“

Im Januar war erneut eine maßgebliche Kostensteigerung beim Umbau des Ludwigsparkstadions aufgeschlagen und der Rat konnte sich in der Sitzung Anfang Februar nicht über eine Weiterfinanzierung einigen. Es folgten intensive Diskussionen zwischen Verwaltung, Stadtrat und Landesregierung. Am Dienstag lag dann ein tragfähiges, ordentlich abgesprochenes und gut durchdachtes Finanzierungskonzept vor, das auch den Ansprüchen des Landes genügt.

Die Vorsitzende der Linksfraktion, Claudia Kohde-Kilsch, ergänzt: „Am Ende wurde eine Möglichkeit gefunden, durch Umverteilung vorhandener Haushaltsmittel und Verschiebung von Maßnahmen mit geringerer Priorität, die Kostenlücke bei der Stadionsanierung zu decken. Uns LINKEN ist dabei wichtig, dass es dadurch zu keinerlei Einschnitten bei sozialen Maßnahmen oder bei der Daseinsfürsorge kommt.“

„Wir sind froh, dass am Ende eine breite Mehrheit im Stadtrat dem Weiterbau des Ludwigsparkstadions zugestimmt hat. Wir bedauern, dass es aber immer noch Stadtverordnete gab, die mit ihrer Verweigerungshaltung einen Baustopp riskieren wollten und damit eine Bauruine in Kauf genommen hätten, die weiterhin Kosten verursacht und keinen Nutzen bringt. Auch in Wahlkampfzeiten kann man nicht sagen: ‚Wasch mich, aber mach mich nicht nass’“, so Patricia Schumann abschließend.

 







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