Saartire: Skat bald ohne König, aber dafür mit Che Guevara und Erich Honecker


09.01.08
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Linker Bundestagsabgeordneter Hans Kurt Hill soll König gefoltert und Dame flach gelegt haben

Von Claude Michael Jung

Noch waren die ersten Schampuspullen nicht geöffnet, da hatte der Bundestagsabgeordnete der LINKE Hans Kurt Hill bei der Einsegnung seines neuen Bürgerbüros in seiner Heimatgemeinde Heusweiler im Saarland, auch schon seinen ersten, handfesten Skandal. In Hills Papierkorb entdeckte ein anwesender Journalist des investigativen Magazins „Zappenduster" neben einem uralten Kaugummi, einer Reihe achtlos weggeworfener Papiertaschentücher und dem kommunistischen Manifest, ein schriftliches Postulat des Bundestagsabgeordneten, worin dieser die Forderung erhebt, den König beim Kartenspiel zu entthronen und durch den kubanischen Revolutionshelden Ernesto Che Guevara, oder durch den ehemaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR, Erich Honecker, zu ersetzten.

Weiter ist der, mit der neuen Anschrift des Bürgerbüros in der Saarbrücker Straße 42/44 in Heusweiler, versehenen Ungeheuerlichkeit auf Büttenpapier zu entnehmen, dass der Bundestagsabgeordnete auch der Dame auf den Spielkarten an die Wäsche will. Nicht mehr in züchtiger Kleidung, sondern lediglich nur noch im knappen Negligé möchte der Herz Bube, Hans-Kurt Hill, die Dame noch auf den Spielkarten prangen sehen.

In einer, besonders scharf formulierten Protestnote haben Skatbrüder unterdessen ernste Konsequenzen angedroht und Hill aufgefordert unverzüglich sein Bundestagsmandat niederzulegen. Auch muss der ertappte Majestätsbeleidiger und Antimonarchist Hill einem Strafgerichtsverfahren vor dem internationalen Altenburger Skatgericht entgegensehen.

Noch während der ertappte Sünder gegen die bestehende Skatordnung, alle Anschuldigungen mit hochrotem Kopf bestritt, demonstrierte etwa ein Dutzend Skatbrüder vor dem neu eröffneten Büro. Auf mitgeführten Transparenten forderten die empörten Skatbrüder die sofortige Einweisung Hills in ein Zentrum für Teufelsaustreibungen, ein sogenanntes Satans-Camp, einzuweisen, bis dieser seinen Frevel widerrufen habe. Hills Beteuerungen, er könne überhaupt nicht Skat spielen und verstünde noch nicht einmal die Regeln des Spiels, schenkten die Demonstranten keinerlei Glauben.

Ein Mitarbeiter Hills, der namentlich nicht genannt werden möchte, versicherte gegenüber unserer Redaktion jedoch, sein Chef würde sich regelmäßig an Ramsch- und Bockrunden, sowie auch rege am Reizen und Räuberskat beteiligen.

Unterdessen haben sich königstreue Linke und die „Frauenarbeitsgemeinschaft Linksrum" (FAGL) spontan zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen und Parteichef Lafontaine aufgefordert einen innerparteilichen Untersuchungsauschuss auf den Weg zu bringen, um herauszufinden, ob Hill noch weitere Anschläge auf die bestehende Ordnung plant. So wird innerhalb der LINKE Saar bereits lautstark vermutet , dass der LINKE MdB Hans Kurt Hill bei einer Schachpartie in seinem Wahlkreis den gegnerischen König gefangen genommen hat und diesen auf brutale Art kopfüber in seinem Bierglas gefoltert hat. Auch wurden Gerüchte bekannt, wonach Hill sich unsittlich der Dame seines Gegners genähert haben soll und diese gegen Ende der Partie in eindeutiger Position flach auf den Rücken gelegt haben soll.

Au, den 9. Januar 2008







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