Listenaufstellung für die Bundestagswahl wird wiederholt

12.06.13
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Presseerklärung von Yvonne Ploetz, Bundestagsabgeordnete DIE LINKE

Die Landesschiedskommission der Partei DIE LINKE hat am heutigen Mittwoch die bei der Landeslistenaufstellung am 5. Mai 2013 abgegebenen Stimmen neu auszählen lassen. Das Ergebnis weicht vom zuvor im Mai ermittelten Resultat ab, so dass dementsprechend die Listenaufstellung für die Bundestagswahl erneut durchgeführt werden muss.

Die knappe Differenz zwischen den beiden Wahlergebnissen kommentiert Yvonne Ploetz wie folgt: "Die LINKE ist eine durch und durch demokratische Partei. Es ist gut, wenn die Basis noch mal die Möglichkeit bekommt, über die Spitzenkandidatur zu entscheiden so dass wir dann ein klares Ergebnis bekommen, mit dem wir als Gesamtpartei engagiert Wahlkampf machen können. Ich stelle mich gerne der Neuwahl und werde mich dabei erneut um Listenplatz 1 bewerben. Die LINKE muss mit einem klaren inhaltlichen und personalen Profil in den Wahlkampf ziehen, denn es geht darum, einen echten Politikwandel zu vollziehen. Es geht auch um die Zukunft des Saarlandes, um ein soziales Saarland, das wir auch von der Bundesebene her gestalten müssen. Ich stehe für einen konsequent sozialen Weg, für 100% soziale Gerechtigkeit und für eine Verjüngerung der Partei, die aber gleichzeitig in Kontinuität mit Oskar Lafontaine steht und für eine produktive Zusammenarbeit der Generationen. Deswegen werde ich mich jetzt mit aller Kraft dafür einsetzen, meinen Listenplatz auch bei der Neuwahl zu verteidigen und damit den von Oskar eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Dafür bitte ich die Mitglieder um ihr Vertrauen."

Die Bundesabgeordnete Yvonne Ploetz war im Februar 2010 als Nachrückerin für Oskar Lafontaine in den Deutschen Bundestag eingezogen. Im Rahmen ihres Mandats hat sie dabei eine Vielzahl wichtiger sozialer Themen und Projekte angeschoben, die die sozialen Interessen der Bürgerinnen und Bürger in den Fokus rücken und deren persönliche Situation verbessert haben. So war es Ploetz, die die Bunderegierung mittels einer Kleinen Anfrage dazu zwang, offenzulegen, dass Frauen im Rentenalter nur eine Rente von durchschnittlich 142 Euro erhalten, wenn sie ihr Leben lang in einem 400€-Job gearbeitet hatten. Darüber hinaus setzte sich Ploetz engagiert für die Abschaffung der Kosten ein, die Arbeitslosen durch einen Anruf bei der Bundesagentur für Arbeit entstehen. Ihr Engagement war von Erfolg gekrönt und die Gebühren vor wenigen Tagen abgeschafft. Zum Weltfrauentag 2012 kreierte Ploetz eigens eine Aktion, bei der die männlichen Mitglieder der Bundestagsfraktion für einen Tag in sogenannten "frauentypischen" Berufen arbeiten. Daran beteiligte sich auch die Mitglieder des Fraktionsvorstandes, wie etwa Gregor Gysi, der einen Arbeitstag im Kindergarten absolvierte. Eine Kampagne, die bundesweit durch die Medien ging und das Blickfeld der Öffentlichkeit auf die Probleme von Frauen im beruflichen Alltag legte. Ein ganz besonderes Anliegen der Abgeordneten Ploetz, die seit 2011 auch Mitglied des Fraktionsvorstandes der Linken im Bundestag ist, bleibt allerdings das Thema Jugendarmut. Hierzu entwickelte sie eine eigene aufmerksamkeitsstarke Kampagne (JUGEND.ARM?MUT!), die aus zahlreichen großen Veranstaltungen, Vorträgen und Aktionen in den saarländischen Innenstädten besteht. Zudem hat Ploetz im April 2013 ein Buch zum Thema mit dem Titel: "Jugendarmut: Beiträge zur Lage in Deutschland" herausgegeben.







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