Jusos im Saarpfalz-Kreis machen auf Weltaidstag 2013 aufmerksam

01.12.13
SaarlandSaarland, News 

 

Von Jusos Saar-Pfalz

Zum diesjährigen Welt-Aids-Tag erinnern die Jusos im Kreis daran, dass der Kampf gegen die Immunschwächekrankheit AIDS noch nicht gewonnen ist. Damit wollen die Jusos im Saarpfalz-Kreis dieses Thema wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und versuchen die Menschen für den Umgang mit denen von dieser Krankheit betroffenen Menschen zu sensibilisieren.

„Zwar erhielten Ende 2012 zehn Millionen Betroffene wirksame Medikamente, aber die meisten von ihnen leben in der westlichen Welt. Bei diesen Erkrankten reduziert sich die durchschnittliche Lebenserwartung durch die Krankheit nur um zwei bis vier Jahre. Trotzdem leben weltweit noch rund 34 Millionen Menschen mit HIV. Zwei Drittel davon in Afrika. Außerdem infizieren sich jährlich 2,5 Millionen neu mit dem Virus. Diese Zahlen und globalen Unterschiede geben Anlass das Thema ernst zu nehmen und sich für den Kampf gegen HIV einzusetzen“, so Maximilian Raber, stellvertretender Vorsitzender der Jusos im Saarpfalz Kreis.

Die Jusos Saarpfalz wenden sich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von HIV- positiven Menschen. Es muss nach Meinung der Jusos mehr Aufklärung und Unterstützung für die betroffenen Personen geben; vor allem am Arbeitsplatz. Zwei Drittel der in Deutschland lebenden infizierten Personen sind berufstätig, aber noch immer befürchten viele Betroffene Ausgrenzung oder berufliche Benachteiligung, wenn ihre Erkrankung am Arbeitsplatz bekannt wird. Deshalb muss den irrationalen Berührungsängsten in der restlichen Bevölkerung durch Aufklärung entgegen gewirkt werden. Es soll ein offenes Klima im Umgang mit diesem Thema geschaffen werden.

„ Wir begrüßen daher auch den bundesweiten Solidaritätsaufruf der Bundesregierung „ Positiv zusammen leben!“ zum Welt Aids Tag fordern aber gleichzeitig die Bundesregierung auch dazu auf die Mittel zur Aufklärung und Bekämpfung gegen HIV nicht zu streichen, sondern zu erhöhen. Zum Beispiel durch höhere Investitionen in den globalen Fonds gegen AIDS, Tuberkulose und Malaria (GFATM). Nur durch höhere weltweite Investitionen kann die Eliminierung von HIV wirklich erreicht werden und vor allem Rückschritte in den ärmeren Teilen der Welt verhindert werden, “ so Jan Eric Rippel, Vorsitzender der Jusos im Kreis abschließend.







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