Vergessen ist tödlich


29.11.07
SaarlandSaarland 

 

Saarbrücken (sk) - Die Jusos Saar veranstalten in diesem Jahr wieder eine Informationskampagne rund um den 1. Dezember 07. An Schulen und öffentlichen Plätzen werden in den nächsten Tagen Informationsflyer und Kondome verteilt.

"Leider ist die weltweite Empidemie trotz kleiner Erfolge weltweit nicht zu stoppen. Obwohl Deutschland die niedrigste Infektionsrate in ganz Europa hat, müssen wir die Anstrengungen im Kampf gegen diese bisher nicht heilbare Erkrankung fortsetzen", so Sebastian Thul, Vorsitzender der saarländischen Jungsozialisten.

Die Jusos Saar begrüßen daher ausdrücklich, dass die Bundesregierung in diesem Jahr die Mittel für Aidsprävention um drei Millionen Euro erhöht hat. "Dieses Geld muss vor allem den regionalen Aids-Hilfen zur Verfügung gestellt werden, die eine gute Präventionsarbeit leisten. Die Haupt- und Ehrenamtlichen der Aids-Hilfe Saar leisten einen wichtigen Beitrag zur Beratung und Aufklärung", so Sebastian Thul.

Unter dem Motto "Vergessen ist tödlich" veranstalten die Jusos daher auch in diesem Jahr eine landesweite Aktionskampagne an Schulen und öffentlichen Plätzen rund um den 1. Dezember.

Junge Menschen verhalten sich im Kampf gegen Aids bereits jetzt vorbildlich. Nach Aussagen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung nutzen 68% aller Jugendlichen zwischen 16 und 20 Jahren Kondome. Dennoch sind die Zahlen des Robert-Koch-Institues schockierend: In Deutschland lebten Ende 2007 rund 59.000 Menschen mit HIV und Aids, darunter 9.500 an Aids erkrankte Menschen. Im Saarland schätzt das Institut die Zahl der Neuinfektionen auf rund 20. Im Jahr 2006 waren es noch 25. Ende des Jahre leben im Saarland rund 500 Menschen mit HIV und Aids, davon 100, die bereits an Aids erkrankt sind.







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