Leserbrief von Jürgen Noffz zum Artikel und W.Hustes Leserbrief
Für eine pluralistische, basisdemokratische Linke."


14.09.09
LeserbriefeLeserbriefe 

 

Wolfgang Huste tritt dafür ein, den linken Flügel innerhalb der Partei "Die Linke" zu stärken. Es wäre u.U. eine Möglichkeit, das Spektrum dieser Partei nach links zu verschieben. Ich denke, jeder sollte seine Erfahrungen damit machen. Ich hoffe jedoch, dass das Ergebnis aus mehr besteht, als aus Resignation, Frust, vergeudete Zeit, Anpassung...

Was ist eigentlich daran verwerflich, über neue Strukturen ausserhalb und links von "Die Linke" nachzudenken? Meiner Meinung nach, ist der Zug für sozialistische Linke innerhalb der Partei schon seit längerer Zeit abgefahren. Historische Beispiele wie es mit einer Partei, die sich mit einem linken Selbstverständnis etabliert hat, gibt es genug. Menschen mit linken Positionen innerhalb der Grünen resignierten bzw. passten sich an und vertreten heute Ansichten, die ohne Weiteres als neoliberal zu bezeichnen sind. Ebenso erging es Menschen innerhalb der SPD. Im Ausland gibt es die Beispiele der Rifondazione in Italien bzw. der PT in Brasilien.

Also, lasst uns über Alternativen zur Partei "Die Linke" nachdenken und lasst uns lockere Strukturen aufbauen, die als Keimzellen für etwas Neues dienen könnten. Mir ist klar, dass wir längst nicht soweit wie z.B. in Frankreich sind. Aber die Frage nach einer Alternative wird sich schneller stellen, als es einige heute für möglich halten.


VON: JÜRGEN NOFFZ


Leserbrief von Wolfgang Huste zu "Für eine pluralistische, basisdemokratische Linke" - 12-09-09 16:59
Für eine pluralistische, basisdemokratische Linke - 11-09-09 23:09




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