Leserbrief von Wolfgang Kulas

16.05.17
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-Auszug von Siegfried:
Das Hauptproblem von Die Linke ist, das sie nicht auf den wissenschaftlichen Sozialismus von Marx und Engels zurück greift, und in diesem Sinne keine revolutionäre Realpolitik betreibt für die Rosa Luxemburg eingetreten ist.
-soweit so gut-
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Gerade Die Linke NRW besteht aus extremen Gegnern des Bedingungslosen Grundeinkommens und verteidigt mit der Lohnarbeit einen wesentlichen Eckpfeiler des kapitalistischen Wirtschaftssystems, wie sie auch den Nationalstaat als kapitalistische Institution verteidigt und fördert. Auch Banken, Geld, Profit und Währungen möchte Die Linke nicht abschaffen. Das kapitalistische Wirtschaftssystem soll und kann angeblich auch sozial und demokratisch gestaltet werden, das möchte Die Linke durch Politik in den bürgerlichen Parlamenten erreichen. Außerparlamentarische Aktivitäten, soweit vorhanden, dienen nur dem Zweck die Parlamentslinke und damit die Bürokratie zu stärken.
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Der restliche Teil von Siegfried; er sollte ihn noch mal durchdenken :-(
Wenn er schon wie oben vom w. Soz. und M/E spricht, sollte er das "Grundeinkommen" in der bürgerlichen Tonne belassen.
Alles in allem ehrlich gefragt; haben wir etwas anderes erwartet?
Wer als "versozialdemokratisierte Ersatzlösung" dem Wähler auch noch neben den Chef-Demokraten zur Verfügung steht und nur eines kennt, wie man unter der Vorstellung leidet, diese Gesellschaft in der Seele mit Regierungsverantwortung zu verändern, nun; kann durchaus unter 5% landen. Sie kann im Parlament den Damen und Herren die Levitten lesen, was sie tun muss. Nicht mehr und nicht weniger. Vielleicht wird man ja hier und da munter, zu vergessenen Mitkämpfern wieder ein gesundes Verhältnis zu pflegen. 



Staatskapitalismus, Bürokratie und Sektierertum: Die Linke scheitert in NRW!  - 15-05-17 20:52




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