Leserbrief von Detlef Zöllner

08.09.17
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Die Bundesagentur für Arbeit stellt fest, dass sie einen harten Kern von Langzeitarbeitslosen nicht im Arbeitsmarkt unterbringen kann. Um sie wenigstens in die Gesellschaft zu integrieren, sollen sie entgeltfrei für Firmen und Kommunen arbeiten.

In Bremerhaven soll Anfang 2018 ein Pilotprojekt zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit starten. Statt einfach nur zu Hause rumzusitzen, sollen Hartz IV-EmpfängerInnen entgeltfrei in Firmen aushelfen oder öffentliche Grünanlagen pflegen. Ziel ist es, sie durch Arbeit in die Gesellschaft zu integrieren.

Das neue Konzept sieht vor, Menschen, die seit mindestens vier Jahren arbeitslos sind, zwei bis drei Jahre lang in eine öffentlich geförderte Beschäftigung zu schicken. Langzeitarbeitslose sollen demnach Betrieben, als zusätzliche kostenlose Kraft angeboten werden. Ein weiterer Vorschlag sieht vor, sie in der Stadtteilverschönerung einzusetzen.

Die Agentur für Arbeit räumte ein, dass ihr Vorhaben noch überarbeitet werden muss. Das Konzept wurde von Detlef Scheele, Chef der Bundesagentur für Arbeit im engen Schulterschluss mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles bereits 2014 erarbeitet. Über den Sommer sollen die Details ausgearbeitet werden.

Lesen Sie den Artikel in der taz.de unter dem folgenden Link:

http://www.taz.de/!5411233/

Quelle: Maximilian Schmidt

Der Artikel in der taz.de stammt schon von Juni 2017.

Hoffen wir, dass das geplante Pilotprojekt die Wahl nicht überdauert Ähnliche Bestrebungen gab es bereits vor einigen Jahren. Damals wurde das Projekt aber auf Grund der vielen Proteste wieder fallengelassen.







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