Leserbrief von A.Holberg

17.04.19
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Ein guter Artikel! Er unterscheidet nicht nur richtig Trotzki und den "Trotzkismus", der ja nicht nur organisatorisch, sondern in zentralen inhaltlichen Fragen derart gespalten ist, dass der Begriff an und für sich keinen Sinn mehr macht, sondern weist - was für alle sich als proletarisch-revolutionär verstehende Strömungen gilt - richtig auf das zentrale Problem hin: die seit langem fehlende proletarische Bewegung, also "lauter Häuptlinge, keine Indianer". Die nun zur Diskussion anstehende Frage ist nun aber diese: wieso gibt es ungeachtet der unübersehbaren Herausforderungen für die internationale Arbeiterklasse diese Bewegung zumindest im historischen Vergleich kaum bis nicht?  Von der Beantwortung dieser Frage, die ich wohlbemerkt nicht leisten kann, dürfte auch ganz wesentlich die Frage abhängen, wie eine - zunächst vielleicht nur reformistische dann aber notwendigerweise revolutionäre - proletarische Massenbewegung wieder entstehen kann (angesichts der Umweltkrise hoffentlich noch früh genug), wie "systemcrash" richtig bemerkt.



Fußnoten der Geschichte(n) - 16-04-19 20:52




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