Leserbrief von Johannes Gyarmati zum Artikel: Mitglieder der vormaligen WASG in der sächsischen Linken...

24.07.08
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Liebe Redaktion,
Liebe Mitmenschen,

ich bin erstaunt über den Artikel vom 22.07.08. Um so mehr, als dass sich hier ein Grüppchen vormaliger WASGler aufschwingt, die vormalige WASG-Sachsen zu repräsentieren, quasi "sui generis" und deshalb nur zufällig durch Mitglieder der vormaligen WASG-Sachsen entstanden.

Einige der unter dem Banner ASG-Sachsen tummelnden GenossInnen, sind zu WASG-Zeiten nicht weiter in Erscheinung getreten, versuchen aber jetzt mit WASG-Boni an Mandate und Schaltstellen der Partei Die LINKE zu kommen.

Ich gehörte dem Landesvorstand der vormaligen WASG-Sachsen an, habe an den einigen Treffen bzgl. der Parteibildung in Sachsen teilgenommen.
Schon dort ist mir aufgefallen, dass einige schon damals bereit waren ihre Großmutter für Pöstchen und Annerkennung zu verkaufen oder um einfach in den Landesvorstand zu rutschen.

Und jetzt scheint es so als würde ein Tross von Vormaligen auch noch was vom Kuchen abgekommen wollen.
Die ASG ist weder repräsentativ für die vormalige WASG-Sachsen noch kann sie diese Vertreten.
Die ASG-Sachsen ist nur ein Konstrukt, welches die Landessatzung optimal ausnutzt um auf die Landespartei Einfluss aus zu üben.
Zur Gründung wurden deshalb auch nur "Auserwählte" eingeladen.
Ich stehe noch heute mit vielen vormaligen WASGlern in Kontakt, die nicht der ASG-Sachsen angehören, die sich durch diesen Vertretungsanspruch der ASG angewidert fühlen.
Besser es wird auf Kompetenz in Sach- und Fachbereiche, als auf Strömungen und Proporz bei der Listenaufstellung gesetzt, sonst erzeugt man Fraktionen, die  nicht miteinander können und obendrein keine oder wenig Ahnung haben.
Nur mit Kompetenz können wir den Menschen in unserem Lande, die eine Alternative wählen wollen, ein Angebot machen.
Andernfalls werden Hoffnungen enttäuscht, das Meer an Protest- und Nichtwählern vergrößert und den Nazis weiterer Zulauf ermöglicht.
Das Vermächtnis der WASG ist eine Alternative wählbar machen, den Menschen denen es die Stimme verschlagen hat wieder eine Stimme zu geben und für Arbeit und Soziale Gerechtigkeit einzustehen, die politische Teilhabe durch Transparenz zu sichern eine repräsentative Demokratie in welcher die Menschen auch wirklch reräsentiert werden zu schaffen.

Dies bedeutet nicht :

- Selbstgerechtigkeit
- Postengeschachere und Planspiele in einer Wohnung in Dresden-Neustadt
- Undemokratische Verfahren durch demokratische Voten zu legitimieren

Sondern, Politik mit und für die Menschen dieses Landes machen!!

Mit solidarischem Gruß
Ciao Johannes










VON: JOHANNES GYARMATI






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