Leserbrief von Aniya Baig zum Artikel
“TERRE DES FEMMES kritisiert Kopftuch-Bericht von Human Rights Watch“


25.03.09
LeserbriefeLeserbriefe 

 

Sehr geehrte Redaktion,
Ich habe den Beitrag “TERRE DES FEMMES kritisiert Kopftuch-Bericht von Human Rights Watch“ vom 18.03.09 gelesen. Ich stimme der Meinung von Terres des Femmes, dass das Kopftuch ein Zeichen gegen Gleichberechtigung und Emanzipation sei, nicht zu. Ganz im Gegenteil. Das Kopftuch steht für die Emanzipation. Damit lassen sich muslimische  Frauen nicht auf irgendeiner Art und Weise reduzieren. Sie stellen ihre Persönlichkeit in den Vordergrund und schützen ihre Würde. Außerdem heißt es im Koran: „Es gibt keinen Zwang im Glauben.“ Somit darf ein Zwang in der Familie laut der islamischen Lehre nicht vorkommen.
Natürlich gibt es einige Fälle(schwarze Schafe), womit sich die 197 Anrufe erklären lassen, aber gerade das sollte Ansporn sein, den Familie die befreiende Lehre des Islams näherzubringen, als auf ein Verbot zu beharren, das nicht nicht nur von einer völligen Unkenntnis der Lehren des Islams zeugt, sondern tatsächlich auch nicht wirklich weiterhilft.

Mit freundlichen Grüßen
Aniya Baig



VON: ANIYA BAIG


TERRE DES FEMMES kritisiert Kopftuch-Bericht von Human Rights Watch - 18-03-09 18:09




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