Zur Einführung eines Sozialtickets in Dortmund

28.12.07
LeserbriefeLeserbriefe 

 

Liebe Mitarbeiter von Scharf links,
Ich halte die Einführung des "Sozialtickets" in Dortmund für einen wichtigen Schritt und auch der Vater der die Einschulungskosten für seine Tochter "Extra" benötigt. Wer die Menschenrechte kennt, weiss das dies automatisch Sache des Staates ist "mindestens in der Grundschule".
Aber es ist schlimm dass ein Hartz IV Empfänger, da erst einen Anwalt einschalten muss.
Gleichzeitig fällt mir immer mehr auf, dass "Strukturen für Arme" in unserer so reichen Gesellschaft entstehen. Als ich hörte, dass es in Berlin einen "extra Weihnachtsmarkt für sozial Schwache" gab für Hartz-IV Empfänger, da die normalen Preise nicht mehr bezahlbar sind, da wusste ich, wir bekommen immer mehr einen 3. Markt für sozial Schwache , oder besser wir haben es schon.
Gleichzeitig laufen im Fernsehen, Filme, wo Leute, die den Strom oder Ihre Miete nicht mehr bezahlen können mit "Geldeintreibern" konfrontiert werden und diese "Personen ohne Geld" als Schmarotzer oder Schuldige u.ä. dargestellt werden. Bereits Wilhelm Reich hat geschrieben , dass die "Bürgerlichen" versuchen den Menschen ein "Schuldgefühl" einzuimpfen, um sie vor den anderen Menschen als verwerflich hinzustellen. Menschen, die sich schuldig fühlen, wehren sich nicht. Die Kirche macht uns das seit Jahrhunderten vor. Man will uns in Abhängigkeit halten.
Keinen scheint aufzufallen, dass wir in einer Gesellschaft leben, die uns durch "Werbung eine Gehirnwäsche" verpasst, damit wir kaufen, was wir nicht benötigen, statt kaufen, was wir wirklich brauchen.
Obwohl seit Jahren Statistiken zeigen dass wir eine Kinderarmut und Unterernährung haben, die ständig zunimmt,wird nichts unternommen. Man hat das Geld um "Statistiken" aufzustellen, aber die Zahlen der Statistiken werden nicht dazu benützt, was zu verändern!

herzliche Grüsse
Angelika Hollrieder


VON: ANGELIKA HOLLRIEDER






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