Leserbrief zu NRW spart sich Arbeitslosenzentren und Arbeitslosenberatungsstellen

18.01.08
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Liebe Mitkämpfer!

Wenn zu diesem Thema jetzt auf einmal behauptet wird, die Beratungen könnten von den Argen übernommen werden, möchte ich Euch hierzu ein Beispiel bringen, dass das anscheinend so nicht richtig sein kann.
Ich selbst wollte vor kurzer Zeit eine Auskunft über die Höhe meiner angemessenen Mietkosten im Falle eines notwendigen Umzuges haben.
Die Arge lehnte eine Auskunft/Beratung mit Hinweis auf ein laufendes Widerspruchsverfahren ab.
Somit wurde ich praktisch gezwungen, einen Rechtsanwalt aufzusuchen um im Rahmen der Beratungshilfe eine Auskunft/Beratung nach der Bewilligung von Prozesskostenhilfe zu erzwingen.
Damit einem aber überhaupt die Beratungshilfe bewilligt wird, muss man dann aber erst wieder einmal beweisen, das diese Beratung überhaupt notwendig ist, da ja die Argen verpflichtet sind einen zu beraten.
Irgendwie bekommt man so das Gefühl, das man sich im Kreise dreht.
Und wenn man dann noch eine Kostenbeteiligung zur Prozesskostenhilfe für Erwerbslose einführt, dann gute Nacht.
Allerdings hätten alle Erwerbslosenzentren meiner Meinung nach, schon in der Vergangenheit nicht nur beraten sollen, sondern sie hätten von Anfang an versuchen müssen, gleichzeitig den öffentlichen Protest zu entwickeln und zu unterstützen. Hier gab es in meinen Augen ein Manko bei den Initiativen, das sich jetzt ganz bestimmt rächen wird.

Mit freundlichen und solidarischen Grüßen

Hans-Dieter Wege 


VON: HANS-DIETER WEGE






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