Leserbrief von Wolfgang Kulas

12.03.18
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Verehrte Ellen, wenn wir unsere heutige Lage/Entwicklung von "Linken Kräften" analysieren, dürfen wir uns ruhig daran erinnern, dass linke Kräfte stets an der Seite der Arbeitenden; Werteschaffenden und deren Rechte standen. Können wir dies heute überhaupt so noch charakterisieren? Werden nicht selbst die grundlegenden Forderungen "vermildert" und angepasst, für die goldene EU?
-Drum Links, zwei.........; reih Dich ein in die Arbeiter-Einheitsfront..
Nur ein proletarischer Schlager oder ein künsterlerischer Ausdruck dessen, an wessen Seite Kommunisten gehören, um für ihre Sache zu kämpfen. Dazu gehört unter anderem die Organisiertheit.
Soweit ich mich erinnere, soll wohl das Experiment mit moralisch hohen Anspruch letztlich gescheitert sein, in dem sich Sozialdemokraten, Sozialisten und Kommunisten sich vereinten? Tritt man doch nachwievor auf diesem Experiment erfolgreich herum? Lässt sich ein Linke(Partei) in großen Teilen mittlerweile sogar darauf ein?
Ist Wagenknechts Entwicklung wie die von Oskar, Gysi, Bartsch und Brie nicht von Anfang an klar deffiniert; wenn man die Parteitage, ihre Programme bis Erfurt klar analysiert? Sind mit den "Führungskräften nicht jene refomistischen Gedanken in schöner pluralistischer Weise" so plaziert, dass daraus ihre Weitereintwicklung klar erkennbar wird?
Muss man jenen recht geben, dass letztlich nur die fließenden Gelder einer freiheitlich demokratischen Grundordnung die Basis einer funktionierenden Linken ist und man sich mit der letzten "Wende" bedankt; bei Kräften, welchen wohl das Wohl des Volkes am Arsch vorbei geht?
Vielleicht nur noch so viel; das wir ja alle jetzt so nahe bei Marx sind; mal im Kommunistischen Manifest nachlesen, in dem Marx die wesentlichesten Merkmale eines Kommunisten deffinierte; übrigens frei von jeglichen "materiellem Joch" Dank Engels:-))Was man dann übrigens Lenin schwer nachsagen konnte, war er doch in Mitten dieses Sumpfes gestählt worden? :-))
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" Für Letzteres stünden wir als Kommunistinnen und Kommunisten in der Partei DIE LINKE nicht zur Verfügung.«

Diese Position kann auch heute nur bekräftigt werden. Wir haben eine linke Partei. Die ist al­les andere als perfekt. Unsere kritischen Positionen sind hinlänglich bekannt. Aber eben­so, wie wir uns das Recht zur Kritik nicht nehmen lassen, schweigen wir nicht, wenn wir DIE LINKE gefährdet sehen. Wenn unsere Partei durch irgendwelche falschen Schwerpunktset­zungen – erinnert sei noch einmal der Mitgliederentscheid zum BGE und die Kon­zeption für eine linke Einwanderungsgesetzgebung – oder durch Experimente geschwächt oder gar zer­stört wird, wird es in diesem Land über lange Zeit keine relevante linke Kraft mehr geben. Eine, die außerparlamentarisch und parlamentarisch wahrgenommen werden kann. "
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Der "Zersetzungsprozess" einer Linken(Partei) läuft nicht erst seit einer PDS; er begann mit der Erosion einer SED schon seid geraumer Zeit, als die Ostdeutschen ihr Kreuz noch für die Erhaltung des Friedens hinhielten, ob Ihnen dies im persönlichen immer klar war oder nicht. Ich hatte Dich liebe Ellen schon einmals gefragt, wer von einer "großen " partei als erstes due Parteibücher brachte und wenn man aufmerksam die innere Entwicklung in Teilen der Arbeiterklasse des Westens und ihren politischen kern hineinhört scheint es selbst dort Parallelen zu geben. Wenn man Klassen-politik betreibt, muss man sich mit ihr identifizieren; theoretisch 100% Und wenn man keine für die Klasse betreibt; ist man dann ....?

Schade ist, das nicht zuletzt in der jetzigen Situation immer noch nach einem Schutzschild sucht wird, anstatt zu wissen, was Kommunisten tun sollten. Wir können nur gewinnen.
Für Frieden; Arbeit Solidarität
Abrüsten statt Aufrüsten
RAUS AUS DER NATO



Die LINKE ersetzen oder stärken? - 11-03-18 20:59




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