„Das Ding muß verhindert werden!" BBU gegen neues Atomkraftwerk in Finnland

04.06.08
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(Bonn, 4.6.08) Mit einem Sammeleinspruch unterstützt der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e. V. den Widerstand gegen das geplante Atomkraftwerk (AKW) Loviisa 3 in Finnland. Grundsätzlich fordert der BBU die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen; den Neubau von Atomkraftwerken lehnt der BBU generell ab. In dem aktuellen Einspruch heißt es u. a.:

„* Bereits im sogenannten Normalbetrieb des AKW wird Radioaktivität frei. In Deutschland dokumentierte Ende 2007 eine Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz vermehrt Leukämiefälle bei Kleinkindern in AKW-Nähe.

* Der Bau des AKW Loviisa fördert den lebensfeindlichen Uranabbau.

* Atomenergie ist kein Beitrag zur Bekämpfung der Klimakatastrophe.

* Radioaktivität (Strahlung / Partikel) und strahlende Abwässer aus Loviisa 3 gefährden vor Ort, aber auch entfernt, die Landwirtschaft und das Grund- und Trinkwasser.

* Eine militärische Nutzung von Atombrennstoff und Atommüll des AKW Loviisa 3 kann grundsätzlich ebenso wenig ausgeschlossen werden wie Atomspionage."

Udo Buchholz vom BBU-Vorstand betont: „Das geplante Atomkraftwerk bedroht die Bevölkerung in Finnland und weit darüber hinaus. Das Ding muß verhindert werden!"

Der Sammeleinspruch kann in der BBU-Geschäftsstelle telefonisch bestellt werden unter 0228-214032. Auf der BBU-Internetseite ist er unter http://www.bbu-online.de zu finden.







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