Nach foodwatch-Studie fordert PETA Deutschland erneut die Fleischsteuer

01.09.08
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Immer mehr Studien belegen Klima- und Umweltschädlichkeit durch Fleischkonsum

Die vor wenigen Tagen veröffentlichte Studie der Verbraucherschutzorganisation foodwatch belegt deutlich den klimagefährdenden Ausstoß von CO2-Emissionen durch die Fleisch- und Milch-Produktion. Aus diesem Grund fordert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. schon seit langem eine Fleischsteuer. Klimawandel, Umweltschutz und Wasserverschwendung sind die drei Hauptgründe, die eine Besteuerung von Fleisch sinnvoll machen. Auch der kürzlich in Stockholm mit dem Weltwasserpreis ausgezeichnete John Allan unterstreicht mit seinem Konzept des „virtuellen Wassers“ die riesige Verschwendung des Urelements durch die Fleischwirtschaft und belegt somit die Wichtigkeit einer Fleischsteuer.

„Wir müssen endlich anfangen den tatsächlichen Preis von Lebensmitteln zu ermitteln und dazu gehören auch Klima und Umweltaspekte.“, so Tobias-Jan Hagenbäumer von PETA Deutschland e.V. „Es kann nicht sein, dass Fleisch eine Sonderstellung genießt während beispielsweise Benzin und Energie auf Grund ihrer umweltschädigen Wirkung längst besteuert werden.“ Schon in dem Bericht der UN-Welternährungsorganisation aus dem Jahre 2006 wurden die fatalen Folgen des Fleischkonsums belegt. Nach diesem stößt die Tierwirtschaft mit 18% mehr Emissionen aus wie der gesamte globale Verkehr, einschließlich des Schifffahrts- und Flugverkehrs.

Nach der aktuellen Studie von foodwatch wird durch eine rein pflanzliche Ernährung im Gegensatz zu einer fleischhaltigen bei konventionellen Anbau siebenmal weniger CO2 und bei einer biologischen sogar 15mal weniger CO2 produziert. Das Konzept des virtuellen Wassers besagt, dass Fleischesser gut 5000 Liter Wasser am Tag und damit doppelt so viel wie Vegetarier verbrauchen. Dagegen benötigt man täglich lediglich 150 Liter für Trinken, Waschen und Körperpflege und daraus ist erkennbar, wie hoch der Mehrverbrauch von 2500 Liter zu bewerten ist. Hinzu kommt, dass die Tierwirtschaft verantwortlich ist für Regenwaldabholzung, Feinstaub, Sauren Regen, Erosionen und Gewässerverschmutzung.

„Fleischessen ist zu einer der größten Gefahren unseres Planeten geworden“ sagt Tobias-Jan Hagenbäumer von PETA Deutschland e.V., „Vegetarier sind die wahren Klimaschützer!“ PETA Deutschland e.V. setzt sich seit vielen Jahren für eine vegetarische Ernährung ein, die als einzige Ernährung den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht wird.







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