Folgen der Spekulationskrise: Harte Zeiten für die Armen in Deutschland!

15.10.08
TopNewsTopNews, Soziales, Wirtschaft 

 

Trotz alledem: "Hartz IV"- Regelsatzerhöhung Jetzt!

Von Reinhold Schramm

Nach Einschätzung von Angela Merkel (CDU) kommen harte Zeiten auf 'Deutschland' zu. Natürlich nicht für die Reichen! Ihnen gehört dieser kapitalistische und imperialistische Staat. Sie bestimmen auch die Regierungspolitik über ihre Wirtschafts- und Parlamentsadministration.
Es sei die "Schwerste Bewährungsprobe" seit Jahrzehnten - und das '500-Milliarden-Paket' diene "dem Schutz der Bürgerinnen und der Bürger". Ziel sei es, "Strukturen für eine menschliche Marktwirtschaft im 21. Jahrhundert" zu schaffen.
Die "Menschliche Marktwirtschaft" der Regierungsadministration der deutschen Bourgeoisie. Hier sei nur erinnert an die "harmonische"-antisozialistische-"Gemeinschaft", der pseudo- und antikommunistischen Regierungsadministration und ihrer Kollaborateure, auch in Deutschland, für einen "harmonischen" Bourgeoissozialismus, in der Gegenwart und Zukunft. Für das werktätige (chinesische) Volk dauert es demnach "noch zwölf Generationen", bis ins Jahr 2308. Und bis dahin: 'Schnauze halten und arbeiten', ebenso wie in Deutschland und Europa, weltweit!

Frau Merkel, Hausfreundin der Quandt-Familie, behauptete: "Es hat sich etwas gezeigt, was selten vorkommt: Der Staat war und ist die einzige Instanz, um das Vertrauen zwischen den Banken wieder herzustellen - und zwar zum Schutz der Bürger und nicht zum Schutz von Bank-Interessen." Dank "Bertelsmann" und "Springer" dürfte für diesen ideologischen Nonsens der massenpsychologische Boden 'harmonisch' sein, nicht nur in Deutschland.

Der Berufsdemagoge der Kapitalliberalen, Guido Westerwelle (FDP), warnte die Bundesregierung: "Der Staat ist nicht der bessere Banker. Er hat nur mehr Geld", da sie keine Möglichkeit zum rechtzeitigen Ausstieg vorgesehen habe.
(Quelle: dpa, AP, t-online.de - am 15.10.2008)

Als Folge der kapitalistischen Krise befürchtet der Sozialverband VdK ein Absinken der Renten. Die VdK-Vorsitzende Ulrike Mascher zur "Passauer Neuen Presse": "Ohne ein Prophet zu sein, lässt sich sagen: Die Rentner werden die Krise spätestens 2010 zu spüren bekommen". (Quelle: AP, t-online.de - am 15.10.2008)

Der Vorstand des DGB spricht im Zusammenhang mit der Finanzierung von einer "Nothilfe" und fordert: "Nach der Nothilfe - Ursachen bekämpfen". Die "Ursachen" der Spekulationskrise sind auch den Autoren der DGB-Stellungnahme bekannt. Wie es mit der 'Ursachen-Bekämpfung' gemeint ist, dies wird die nächste Zeit zeigen (und ist bereits bekannt)!
Siehe auch "DGB-Stellungnahme zum Finanzmarktstabilisierungsgesetz" im Internet:
http://www.dgb.de/presse/pressemeldungen/pmdb/pressemeldung_single?pmid=3301

Trotz Spekulationskrise:
"Hartz IV"- Regelsatzerhöhung JETZT!

Auch weiterhin gilt für die "Hartz IV" - Opfer der Kapitalverwertung: Regelsatzerhöhung JETZT!
Fordern und praktisch im Kampf durchsetzen - mehr als (nur) die Reproduktionskosten! Auch weiterhin: Überwindung von "Hartz"; Anhebung der Sozialleistungen; keine Hungerlöhne, Niedriglöhne und Billig-"Mindestlöhne"!
Insgesamt 26 Prozent der Gesamtbevölkerung, einschließlich deren Familienmitglieder (Geringverdiener, Erwerbslosen- und 'Hatz IV'-Opfer), haben eine Einkommensminderung und fortgesetzte Enteignung in den letzten Jahren erhalten. Die weitere Absenkung des Regelsatzes - auch in Folge der Finanzierung der Spekulationskrise - muss verhindert werden. Keine fortgesetzte Absenkung des 'Regelsatzes' (unter die Reproduktionskosten) - und Regelsatzerhöhung JETZT!

Siehe auch hierzu: "Regelleistung (Hartz IV) - und Menschenwürde", im Internet:
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/hilfe/fordern.pdf







<< Zurck
Diese Webseite verwendet keine Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz