Bundeswehr raus aus der Arbeitsagentur


Inge Höger MdB

18.04.08
TopNewsTopNews, Politik, Soziales 

 

Die Bundeswehr ist nahezu flächendeckend in den Arbeitsagenturen präsent, um dort vor allem bei jungen Menschen für die Tätigkeit bei der Bundeswehr zu werben, das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE hervor. Dazu erklärt Inge Höger, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE und Mitglied im Verteidigungssausschuss:

"Die Bundeswehr hat in 11 Einrichtungen der Bundesagentur für Arbeit feste Büros und in 217 Einrichtungen führt sie darüber hinaus regelmäßige Sprechstunden durch. Es ist unerträglich, dass die Bundeswehr die prekäre Situation von arbeitsuchenden jungen Menschen ausnutzt und Ihnen mit Argumenten wie „Beschäftigungsgarantie" oder "Studieren ohne Gebühren" den Dienst bei der Bundeswehr schmackhaft macht. Wer jedoch freiwillig länger dient oder als Berufs- und Zeitsoldat/in aktiv ist, der verpflichtet sich damit auch zur Teilnahme an Auslandseinsätzen. DIE LINKE akzeptiert es nicht, dass junge Menschen aufgrund beruflicher Ausweglosigkeit in Auslandseinsätze getrieben werden und fordert deswegen angemessene zivile Arbeits- und Ausbildungsangebote sowie ein Ende der Bundeswehrwerbeaktionen in den Arbeitsagenturen."







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