Erfolg für Brückengegner in Dresden

10.01.08
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Demonstranten verhindern Baumfällung für den Bau der Waldschlösschenbrücke

Dresden (sk) - Wegen massiver Proteste musste die Stadt Dresden die für heute (Donnerstag) vorbereitete Räumung und Fällung einer alten, von ROBIN WOOD-AktivistInnen besetzten Buche absagen. Die AktivistInnen halten den Baum in Dresden Neustadt (Ecke Bautzener Straße / Angelikastraße) seit dem 12. Dezember besetzt, um gegen den Bau der unsinnigen Waldschlösschenbrücke zu demonstrieren. Sie fordern einen Verzicht auf den Brückenbau und ein ökologisches Verkehrskonzept für Dresden.

Rund 350 Menschen hatten sich heute früh um acht Uhr trotz eisiger Kälte zu einer Kundgebung am Fuße der Buche versammelt. In der ausladenden Krone des alten Baumes hatten es sich rund ein Dutzend ROBIN WOOD-AktivistInnen bequem gemacht, um seine Fällung zu behindern.

Die Polizei stand schon bereit, ebenso wie mehrere Hubwagen zur Räumung der KletterInnen, als die Stadt entschied, wegen der großen Proteste und der großen Medienpräsenz heute nicht zu räumen. Als diese Nachricht bekannt wurde, verwandelte sich die Anspannung vor Ort in Ausgelassenheit. „Wir haben auf der Straße gefeiert, dass unser Protest diese Wirkung hat. Ohne diesen Widerstand wäre die Buche längst gefällt und die Realisierung der Waldschlösschenbrücke wieder einen Schritt vorangekommen", sagt Sara-Ann Lampmann von ROBIN WOOD. „Für die Stadt und für Ministerpräsident Milbradt ist dies heute eine weitere riesengroße Schlappe."







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