Karin Binder MdB begrüßt die Einstellung der Gentechnik-Freilandversuche in Nürtingen-Oberboihingen

11.04.08
TopNewsTopNews, Umwelt 

 

Mit Mut und Zivilcourage haben ca. 20 junge Leute einen weiteren Freilandversuch des Konzerns Monsantos auf städtischen und von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt“ (HfWU) gepachteten Flächen in Oberboihingen verhindert. Besonders zu begrüßen ist die breite Öffentlichkeit für das Thema, die durch die Aktion entstanden ist. Nicht zuletzt auch das friedliche Einlenken seitens des Universitätsrektors hat diesen Erfolg möglich gemacht.

 

„Mein Respekt gilt den Aktiven und Gentechnikgegnern sowie allen Beteiligten aus der Region und den Verantwortlichen der HfWU. Werden solche Versuche öffentlich, zeigt sich sehr schnell, dass die Menschen Gentechnik in der Landwirtschaft nicht wollen und die treibenden Kräfte dahinter international operierende Konzerne wie Monsatos sind. Bund und Land müssen sich dieser Tatsache bewusst werden und daraus endlich Konsequenzen ziehen.“

 

„Man kann nur hoffen, dass die Anti-Gentechnik-Bewegung in Deutschland und Europa weiter an Fahrt aufnimmt. Nur so kann es gelingen die Gentechnik in der Landwirtschaft, die Konzernmacht von Monsantos und die bereits entstandene Schäden - Auskreuzungen und Saatgut-Abhängigkeiten wie z.B. in Spanien, Kanada und Indien -  rückgängig zu machen“, so die baden-württembergische Bundestagsabgeordnete Karin Binder.

 

DIE LINKE unterstützt die Bewegung gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft mit ihrer parlamentarischen Arbeit aktiv und wird ihren Teil dazu beitragen, dass die so genannte grüne Gentechnik nicht weiter an Boden gewinnen wird.

 

Karlsruhe, den 10. April 2008







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