KURDENPROSTEST GEGEN DIE INVASIONSPOLITIK DER TÜRKEI IN WIEN


25.11.07
TopNewsTopNews, Internationales 

 

Über zweitausend Kurden und sicherlich auch eine österreichische Bürgerinnen und Bürger versammelten sich am 24. 11.2007 vor der Wiener Oper zu einem Demonstrationszug, der vom frühen Nachmittag bis nach 18,00 Uhr den Wiener Christkindlmarktsaufsamstag samt Konsumwahn ein wenig behinderte.
Über 200 Polizisten, ein massives Aufgebot für die Demonstration,  begleiteten den friedlichen Demonstrationszug der um etwa 18,00 Uhr in der zweitgrößten Einkaufsstraße Wiens, der Mariahilferstraße endete.
Ender Karadas von der Organisation "Feykom" (Dachverband der Kurden in Österreich):"Ziel der Demonstration ist gegen die  Invasionspolitik der türkischen Regierung in Süd-Kurdistan, sprich im irakischen Kurdistan, zu demonstrieren". Weiter meinte er man wolle, auch in Wien, den Friedenswillen der Kurden zeigen. Wichtigstes Ziel sei es aufzuklären, dass die Türkei nicht an einer friedlichen Lösung des Konflikts interessiert sei. Karadas weiter: "Sie betreiben eine Aggressions- und Vernichtungspolitik".
Zur PKK befragt stellte er fest, dass diese eine Realität sei und außerdem in der kurdischen Bevölkerung stark verwurzelt PKK sei in der Bevölkerung "stark verwurzelt".

Während in Deutschland am Samstag tausende menschen gegen die verbotene PKK demonstrierten (in München angeblich einige tausende Menschen) forderten die Demonstranten in Wien die Einstellung der Isolationsfolter,  unter der der inhaftierte PKK - Vorsitzende Adullah Öcalan zu leiden hat. Sein Konterfei war auf vielen Fahnen zu sehen.
Es war eine farbenfrohe und auch musikalisch erfolgreiche Demonstration, die gerade auf der Mariahilferstraße viele junge Österreicherinnen und Österreicher begeisterte, die sich mit den Forderungen der Kurden durchaus solidarisch zeigten. Vom Landesamt für Verfassungsschutz  und Terrorismusbekämpfung (LVT)war  zu hören, dass die Demonstration ohne Zwischenfälle beendet wurde.  Parolen der Demo: "Freiheit für Öcalan" oder "Türkische Armee raus aus Kurdistan."

Aus Wien fotografierte und berichtete für scharf-links
Dieter Braeg

 

 


VON: DIETER BRAEG

db@scharf-links.de




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