Mobilisiert für Mumias Freiheit!


29.02.08
TopNewsTopNews, Internationales 

 

Von Bernhard Thiesing

 

Der als "Stimme der Entrechteten" bekannte und preisgekrönte schwarze Journalist Mumia Abu-Jamal sitzt seit einem Vierteljahrhundert unschuldig in der Todeszelle in den USA. Er ist Ehrenmitglied sowohl der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di Berlin-Brandenburg als auch der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA).

 

Am 19. Februar hat das oberste Gericht von Pennsylvania Mumia Abu-Jamals Ersuchen abgelehnt, Beweismaterial vorlegen zu können, wonach Schlüsselzeugen in seinem abgekarteten Prozess wegen Polizistenmordes auf Druck der Polizei einen Meineid geleistet haben.

 

Vom Komitee für soziale Verteidigung (KfsV), der Schwesterorganisation des Partisan Defense Committee (<personname w:st="on">PDC) in den USA, gibt es dazu eine aktuelle Presseerklärung mit der Überschrift "</personname>Gericht in Pennsylvania weist Mumia Abu-Jamals Berufung zurück. Entscheidung des Bundesgerichts steht bevor. Mobilisiert jetzt für Mumias Freiheit!"

 

Sie ist nachzulesen unter http://www.partisandefense.org/pubs/deutsch/2008-02-21.html .

 

Immer noch anhängig vor dem Dritten Bundesberufungsgericht ist Mumias Berufung gegen eine Abweisung seines Haftprüfungsersuchens zur Aufhebung seiner Verurteilung. Eine Entscheidung kann jetzt jederzeit fallen.

 

Falls das Gericht die Todesstrafe bestätigt oder wenn Mumias Berufung auf einen neuen Prozess oder eine neue Anhörung verweigert wird, ruft das KfsV zu Protesten am folgenden Tag in Berlin und Hamburg auf:

 

www.partisandefense.org/events/mumia-notfall-berlin.pdf bzw. www.partisandefense.org/events/Mumia-Notfall-berlin-T.pdf  (auf Türkisch) sowie http://www.partisandefense.org/events/mumia-notfall-hamburg.pdf .

 

Wer in die Notfallmobilisierungsliste eingetragen werden möchte, schicke bitte eine E-Mail an: kfsv@online.de<//a>

 

Das PDC und seine Schwesterorganisationen führen eine Kampagne für Mumia Abu-Jamals sofortige Freilassung und bemühen sich um weltweite Unterstützung. Einen entsprechenden Aufruf haben (außer vielen "Promis") auch zahlreiche Gewerkschaftsorganisationen und Einzelmitglieder von Gewerkschaften unterzeichnet. 

 

Die Liste befindet sich hier: www.partisandefense.org/campaigns/signers.html

 

 

Wer den Aufruf unterschreiben möchte, wende sich an das Komitee für soziale Verteidigung (KfsV) c/o Werner Brand, Postfach 21 07 50, 10507 Berlin, Tel.: 0 30/ 4 43 94 01, Fax: 0 30/ 4 43 94 02, E-Mail: kfsv@online.de. Weitere Informationen unter www.partisandefense.org.







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