EM 2012: UEFA setzt für Polen und Ukraine letzte Galgenfrist

07.07.08
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Das Saarland steht schon für die EM 2012 in den Startlöchern

Von Claude Michael Jung

Sollten Polen und die Ukraine nicht endlich mit den Vorbereitungen für die Fußball-EM 2012 vorwärts kommen, wird der kommende Fußballeuropameister wohl andernorts ermittelt werden. UEFA-Präsident Michel Platini hat nach Abschluss seiner Inspektionsreise beiden Ländern ein letztes Ultimatum gestellt und angedroht das europäische Sommermärchen, samt Fanmeilen mit Tankstellen für den ultimativen Elfmeterrausch, Dixiklostrecken und schattigen Plätzchen zur Katerbehandlung danach, anderweitig zu vergeben. Die Entscheidung soll das Exekutiv-Komitee der UEFA am 25. und 26. September in Bordeaux treffen.

Zwar rechnet sich Spanien für den Fall der Fälle große Chancen aus das Tournier auszutragen, wie jedoch stets gut unterrichtete Kreise der spanischen Eckballszene berichten, droht hinter den Kulissen bereits ein Elfmeterschießen über die Frage, ob das Eröffnungsspiel in Katalonien, Andalusien oder einer anderen Region der iberischen Insel ausgetragen wird. Auch die Frage, ob Spaniens Nationalelf in Barcelona, Bilbao oder aus politischen Gründen im neutralen Andorra die Gegner schwindlig spielen darf, wird weit über das Jahr 2012 die Gemüter erhitzen. Madrid als Austragungsort für das Finale kommt sowohl für Basken, als auch für Katalanen und Andalusier nicht in Frage. Hier wird nicht einmal Spaniens König Juan Carlos, oder der neue Nationalheilige, Spaniens EM Torwart San Iker (Casillas), etwas ausrichten können.

Den Magendruck der UEFA zu beseitigen und eine würdige EM 2012 zu garantieren, sind unterdessen einflussreiche Fußballexperten aus dem Saarland angetreten. Eintracht herrscht bei den Spielmachern an der Saar und ihren Nebenflüssen darüber, dass keine Ecke Europas bessere Vorraussetzungen für tolle Spiele hat, als das Saarland. Zentraler Spielort wird natürlich Saarbrücken, die Metropole am großen Strom des Abendlandes sein. Hier, in der Heimat des erfolgreichen Fünftligisten 1.FC Saarbrücken wird im Kommunalwahlkampf 2009 mit Sicherheit wieder eine großartige Saar-Arena mit mindestens 80 000 überdachten und beheizten Sitzplätzen aus dem Boden wachsen.

Saarbrücken bietet alles, was ein erfolgreiches Fußballturnier erst zur Legende werden lässt. Zweifelsohne wird an der Saar das beste und bekömmlichste Bier der Welt für die ausgetrockneten Fankehlen gebraut. Das berühmte Schaukelfleich (Schwenkbraten) auf dem Holzkohlegrill gebruzzelt, wird mit Sicherheit die verwöhnten Gaumen der illustren Staatsgäste selbst mit dem miserabelsten Gekicke versöhnen. Sollte unser Bundesjogi Löw mal wieder hinter Glas das Match seiner Truppe verfolgen müssen, ne prima Fluppe gibt's an der Saar allemal, trotz Qualmverbots.

Saarländische Fußballexperten garantieren eine EM der kurzen Wege zu den anderen Spielstätten. Hier stimmt die Infrastruktur von A bis Z. Die Schlaglöcher auf den Bundes und Landstraßen des Landes, wurden zum Teil vollständig beseitigt, der Rest begrünt und als Biotope mit vielfältigem Fischbestand ausgewiesen. Das Saarland ist überschaubar. Hier können sich Fans, selbst aus den entlegensten Ecken Europas nicht verlaufen und sollte Italien mal wieder frühzeitig aus dem Turnier gekickt werden, so gibt es an jeder Straßenecke eine Pizzeria, um den Frust mit Lasagne, Risotto, oder einem großen Pott Chianti runterzuschlucken. Nirgendwo auf dem Globus ist die Kneipeszene so international wie an der Saar und sollte sich Island für das Turnier qualifizieren, so werden sich die Kicker von der Insel im Saarland wie zu Hause fühlen, denn einer Studie zufolge gibt es auf den Weiden zwischen Saar und Blies fast so viele Islandpferde wie auf der Insel im hohen Norden.

Besonders prädestiniert als Austragungsort für das EM Turnier 2012 ist das Saarland allerdings durch seinen besonderen Erfindergeist. Die Saarbrücker Projektgruppe K3+ war unterwegs in den unendlichen Weiten des Fußball-Raums. Wieder zur Erde zurückgekehrt hat die Projektgruppe unverzüglich den digitalen Ball entwickelt und bereits ersten Härtetests erfolgreich unterzogen. „Der digitale Ball ist Symbol einer aufsteigenden Fußballregion im Südwesten der Republik“, so der Kunstschütze Bernd Rausch. Der computergesteuerte Ball soll nach Angaben der Projektgruppe K3+ sogar unter dem Betriebssystem Windows Vista, das Leder noch aus steilstem Winkel über die Torlinie befördern.

Stürmer mit Ladehemmung, wie Mario Gomez hat die Saarbrücker Erfindergruppe bereits zum Training einbestellt. Bayern Manager Hoeneß und Trainer Klinsmann werden kommende Woche in Saarbrücken die Software auf ihre Laptops laden, um in dieser Saison endlich mal wieder die Championsleague zu gewinnen.

Die im digitalen Fußball komprimierte Technologie ist mit so großer saarländischer Genialität konzipiert, dass mit Feldstärken und künstlich erzeugten Magnetfeldern in jedem Moment des Spiels, die Trainer selbst noch von der Tribüne oder aus den Katakomben des Stadions heraus, die Positionsbestimmung des Balls entscheidend beeinflussen können.

Dank des Erfindergeists der Saarbrücker Projektgruppe K3+ sind teure Spielertransfers überflüssig und es gelang den Erfindern ein empfindlicher Schlag gegen den Kapitalismus auf dem grünen Rasen, denn von nun ab werden Thekenmannschaften den Weltfußball entscheidend beeinflussen.

Bereits jetzt schon haben Fußballexperten aus dem Saarland eine Rückkehr des Landes zur FIFA angekündigt. Die aufstrebende Fußballnation im Herzen Europas wurde bereits im Juni 1950 von der FIFA aufgenommen. Eine eigene saarländische Fußballnationalmannschaft nahm an der WM-Qualifikation für 1954 teil und spielte dabei auch gegen den späteren Weltmeister Deutschland, dem man damals als Zeichen der saarländischen Großherzigkeit den Sieg und später mit Helmut Schön sogar den Bundestrainer überlassen hat.

UEFA Präsident Michel Platini wird somit keine andere Wahl bleiben, als das EM Turnier 2012 an die Saar zu vergeben. Hier an der Saar und nirgendwo sonst leben die Fußballgötter, vereint mit der großen Genialität des Saarvolks und einem von der Projektgruppe K3+ digitalisiertem Sportsgeist.

Weitere Infos zum Fußball der Zukunft:  http://www.ausstellung-rausch.de/Seiten07/EinblickSimmulation.htm







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