Hitler - verdammt, wer war das?

14.01.08
TopNewsTopNews, Saarland, Antifaschismus 

 

75 Jahre nach der Machtergreifung

Vortrag und Diskussion

Am 30. Januar 1933 zog Hitler in Berlin in die Reichskanzlei ein. Paul von Hindenburg hatte ihn an die Spitze einer Regierung der "nationalen Konzentration" gestellt. Seitdem sind 75 Jahre vergangen. Wer sich des Tages noch selbst zu erinnern vermag, hat neun Lebensjahrzehnte hinter sich. Das Ereignis rückt mithin aus der Zeitgeschichte, jener Geschichtsperiode, über die Menschen noch als Zeitgenossen berichten können. Fotos, Bilder, Filme, schriftliche und Hörberichte sowie Akten – darauf wird die Nachwelt bald allein angewiesen sein? Muss sie sich damit befassen? Sind die Ereignisse und Personen nicht von unserem Leben am Beginn des 21. Jahrhunderts schon so weit entfernt, dass sich das Umdrehen nach ihnen nicht lohnt, weil davon Anregung oder Lehre nicht mehr zu beziehen sind? Und dennoch wird auf 1933 und die Folgen beständig zurückgegriffen, von Fernsehredakteuren, Dokumentar- und Spielfilmmachern, Redakteuren von Zeitungen und Zeitschriften. Bloßer Unterhaltung wegen? Einziges Schielen nach der Quote? Gesprächsstoff für eine Rückbesinnung ist vorhanden.

Die Einleitung für ein Gespräch gibt der Historiker Kurt Pätzold (Berlin), gemeinsam mit dem Jenaer Kollegen Manfred Weißbecker Autor u. a. einer Geschichte der NSDAP und von Biographien über Adolf Hitler und Rudolf Hess.

Am Donnerstag, den 24. Januar 2008

Veranstaltungsort:

Peter Imandt Gesellschaft & Rosa Luxemburg Stiftung Regionalbüro Saarland

Futterstraße 17-19 (1. Stock)

66111 Saarbrücken

Beginn: 19.30 Uhr

Kooperationsveranstaltung mit der VVN-Bund der Antifaschisten Saar







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