Das Problem heißt Rassismus!

15.01.08
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Köln: Aufruf zur Solidarität mit Jacques!

In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 12 Januar 2008, geschah im Kölner Studentenviertel ein rassistischer Übergriff. Eine Gruppe von sieben "Boneheads" hat den kongolesischen Kölner Jacques zuerst als "Neger" beschimpft und Ihn anschließend verprügelt. Rassismus ist nicht nur in Ostdeutschland ein alltägliches Problem für Menschen mit Migrationshintergrund. Die rassistischen Ausländergesetze schließen viele MigrantInnen von der Möglichkeit zur Partizipation in der Gesellschaft aus und sperren so genannte Illegale in ihren unmenschlichen Abschiebegefängnissen ein. Eine gesellschaftliche rassistische Grundstimmung gegen "Ausländer" manifestiert sich neben Mügeln auch in Kochs Wahlkampfhetze gegen junge MigrantInnen. Ein gesellschaftlicher Aufschrei über die tagtägliche Ungleichbehandlung und die rassistischen Übergriffen von Nazis oder anderen RassistInnen bleibt meistens aus. Nur selten wird rassistische Gewalt überhaupt öffentlich thematisiert. Zu sehr ist die  Gesellschaft, die auf Ausbeutung und Unterdrückung basiert, durch Rassismus, Antisemitismus und Sexismus formiert.

Deswegen kommt am Mittwoch, den 16. Januar, um 19 Uhr zum Zülpicher Platz um Jacques unsere Solidarität zu zeigen und gegen den rassistischen Wahn auf den Straßen und in der Politik sich zu wehren.

Presseartikel zum Übergriff:
 http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1200224779077.shtml
 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,528304,00.html
 http://www.ksta.de/html/artikel/1200142188470.shtml







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